Olymp. Spiele - Teambewerb
Die Olympischen Spiele in Peking
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Horrorlos im Tischtennis - Herren und Damen gegen China Sowohl Österreichs Herrenteam als auch die rot-weiß-rote Damenmannschaft waren bei der heutigen Auslosung zum olympischen Teambewerb nicht vom Losglück verfolgt. Mit Gastgeberland China bekamen sie die weltbesten TischtennisspielerInnen und haushohen Turnierfavoriten in ihre Gruppe gelost. Schlager und Co haben mit Griechenland darüberhinaus einen weiteren überaus spielstarken Gegner zu bekämpfen;im Spiel gegen die Hellenen wird es aller Voraussicht nach um Platz zwei in der Gruppe und die damit verbundene theoretische Chance auf Bronze gehen. Zum Auftakt treffen die Herren auf Australien. Die weiteren Gruppengegner der österreichischen Damen sind Kroatien und die Dominikanische Republik.
ÖTTV-Sportdirektor Hans Friedinger, als Delegationsleiter vor Ort : "Die Auslosung ist natürlich brutal, beide Teams bekamen mit China die Nummer eins der Welt zugelost. Vor allem bei den Herren wäre uns Deutschland statt China wesentlich lieber gewesen. Aber gegen Griechenland und Kroatien haben wir sicher eine Chance und können damit mit beiden Teams bei optimalem Verlauf in den Kampf um die Medaillen eingreifen.Gegen China sind wir natürlich krasser Außenseiter, aber wir werden unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen. Ein Sieg wäre aber eine Sensation und ein Wunder zugleich." Spielsystem: Mit den erwarteten Pflichtsiegen starteten Österreichs Teams in das olympische Tischtennisturnier in der Pekinger Universität. Den Anfang machten die Damen, die gegen die Dominikanische Republik insgesamt nur einen Satz abgaben. Liu Jia brachte ihre Mannschaft gegen Wu Xue mit 3:0 (12,6,9) in Führung, Li Qiangbing stellte durch ein 3:1 (9,7,-9,4) gegen Qian Lian auf 2:0. Nun ging es programmgemäß ins Doppel, wo die 22-jährige Veronika Heine zu ihrem Olympia-Debüt kam. Auch sie machte ihre Sache gut, gemeinsam mit Li Qiangbing sorgte sie durch ein sicheres 11:8, 11:9, 11:4 für den 3:0-Gesamtsieg.
Damen unterliegen Japan
Die Österreicherinnen gingen als klare Außenseiterinnen in dieses Duell, Japan - mit drei TOP-30-Spielerinnen am Start - war sicher mit Abstand das schwierigste Los aus dem Pool der Gruppenzweiten. Und das Spiel verlief - leider - ganz nach der Papierform, am Ende stand ein 0:3 zu Buche.
Gleich zum Auftakt kam es zum Duell der beiden Nummer-1-Spielerinnen, als Liu Jia auf die Weltranglisten-12 Ai Fukuhara traf. Fukuhara, in ihrer Heimat ein vielumjubelter Medien- und Werbestar und Flaggenträgerin ihrer Nation bei der Eröffnungsfeier in Peking, konnte "Susi" mit ihren Noppen-Außen-Rückhandschlägen immer wieder in Bedrängnis bringen und am Ende mit 3:1 (7,-8,9,7) erfolgreich bleiben. Vorentscheidend Satz drei, als die Österreicherin eine 6:2-Führung nicht nutzen konnte. Mit diesem Rückstand war er für Li Qiangbing gegen die Nummer 19 der Welt, Sayaka Hirano, doppelt schwer. Li Bing konnte den ersten Satz trotz anfänglichen Rückstandes zwar 11:9 gewinnen, damit war das Pulver aber verschossen. Die nächsten drei Sätze gingen an die Japanerin, die mit 9:11,11:7,11:9,11:6 auf 2:0 stellte. Im abschließenden Doppel konnten die Österreicherinnen die die Kohlen auch nicht mehr aus dem Feuer reißen, zu mehr als einem Satzgewinn reichte es auch hier nicht (-6,-8,9,-7).
Nach dieser Niederlage ist das Turnier für die österreichische Damen-Mannschaft zu Ende, sie belegen in der Endabrechnung den 7.Platz.
Österreich - Japan 0:3
Liu Jia - Ai Fukuhara 1:3 (-7,8,-9,7)
Li Qiangbing - Sayaka Hirano 1:3 (9,-7,-9,-6)
V.Heine/Li Qiangbing - H.Fukuoka/S.Hirano 1:3 (-6,-8,9,-7)
Österreich - Australien 3:0
Chen Weixing - William Henzell 3:0 (9,10,6)
Werner Schlager - Kyle Davis 3:0 (6,8,4)
R.Gardos/Chen Weixing - D.Zalcberg/W.Henzell 3:1 (4,-8,8,6)
Schlager & Co. nach 3:0 gegen Griechenland fix unter den Top-8 Im vorentscheidenden Spiel um den zumindest zweiten Gruppenrang zeigten sich die ÖTTV-Herren von ihrer besten Seite und zogen ebenso wie ihren weiblichen Teamkolleginnen bereits nach dem zweiten Gruppenspiel unter die besten acht ein. Das souveräne 3:0 war in dieser Deutlichkeit doch etwas überraschend, die Herrenmannschaft ist damit nach zwei Spielen weiter ohne Niederlage und hält bei einem Spielverhältnis von 6:0. Für einen Auftakt nach Maß sorgte Österreichs nominelle Nummer drei Robert Gardos. Überraschend schon für das erste Einzel nominiert, wies er Griechanlands Nummer eins, den Weltranglisten-17. Kalinikos Kreanga mit einer bestechenden Leistung in die Schranken und brachte sein Team durch ein 3:0 (6,9,9) in Führung. Beeindruckend Satz drei, wo er einen anfänglichen 0:5-Rückstand wettmachen konnte. Im zweiten Einzel mußte Werner Schlager gegen Defensivspezialisten Panagiotis Gionis an die Platte. Nach dem Verlust des ersten Satz kam der Österreicher aber immer besser ins Spiel und schaffte prompt den Satzausgleich. Eine vorentscheidende Phase in Satz drei, als Schlager einen 3:6-Rückstand durch fünf Punktgewinne in Serie umdrehen und durch ein 11:9 in Führung gehen konnte. In Satz vier war der Schlager-Express dann so richtig auf Touren, mit 11:6 sorgte er für die 2:0-Gesamtführung. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es nun in das Doppel, in dem es zur interessanten Situation kam, daß gleich drei Verteidigungsspieler am Tisch standen. Robert Gardos und Chen Weixing ließen jedoch von Beginn an keine Zweifel aufkommen und dominierten ihre beiden Gegner nach Belieben. Mit 11:7, 11:8 und 11:4 fixierten sie den 3:0-Gesamterfolg. Im letzten Gruppenspiel (heute 13.30 Uhr) geht es nun gegen Turnierfavoriten China. Die Österreicher gehen naturgemäß als krasser Außenseiter in dieses Duell, nach dem Sieg gegen Griechenland wäre man jedoch auch bei einer Niederlage weiter im Kampf um die Bronzemedaille. Österreich - Griechenland 3:0 Robert Gardos - Kalinikos Kreanga 3:0 (6,9,9) Werner Schlager - Panagiotis Gionis 3:1 (-7,7,8,6) Chen Weixing/R.Gardos - P.Gionis/N.Tsiokas 3:0 (7,8,4) Wie schon Österreichs Damen mußte auch die rot-weiß-roten TT-Herren die Vormachtstellung der Chinesen akzeptieren und im dritten und letzten Gruppenspiel die erste Niederlage hinnehmen. Damit beenden auch Schlager & Co. die Gruppenphase auf Rang zwei und spielen ab morgen im Pool der Gruppenzweiten um die Bronzemedaille.
Im ersten Spiel unterstrich Wang Hao seinen Stellung als Nummer eins der Welt und brachte Österreichs Abwehr-Ass Chen Weixing mit druckvollen Schlägen zur Verzweiflung. Wang Haos Taktik war klar, er versuchte mit kraftvollen Eröffnungsschlägen lange Ballwechsel zu vermeiden. Und dieses Vorhaben ging voll und ganz auf, lediglich in Satz zwei konnte Chen seinen Gegner öfter in lange Ballwechsel verwickeln und damit prompt den Satzausgleich herstellen. Doch in weiterer Folge besann sich Wang Hao wieder seiner Stärken und gewann die folgenden beiden Sätze klar, mit 3:1 (4,-9,4,5) brachte er sein Team am Ende sicher in Führung. Anschließend kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Werner Schlager und dem dreifachen Einzelweltmeister Wang Liqin, dessen WM-Vorherrschaft nur von Schlager 2003 in Paris unterbrochen wurde. Satz eins sicherte sich der Chinese rasch, in Durchgang zwei zeigte der Österreicher zwar ausgezeichnetes Tischtennis, Wang Liqin agierte jedoch wie die mensch-gewordene Chinesische Mauer. Was immer Schlager auch versuchte, er hatte stets die passende Antwort parat und brachte den Österreich an den Rand Verzweiflung. Angetrieben vom eigenen Publikum war Wang Liqin nicht zu bremsen und stellt mt 3:0 (6,4,8) die 2:0-Gesamtführung her. Mit dieser Führung im Rücken war der China-Express natürlich auch im Doppel nicht zu stoppen, nur in Durchgang zwei konnte die Österreicher ihre Gegner ein wenig überraschen - mehr als ein Satzgewinn war am Ende aber auch hier nicht möglich. In Satz vier konnten die Österreicher zwar von 0:6 auf 7:7 herankommen, den am Ende hatten aber auch hier die Chinesen das bessere Ende für dich und fixierten mit 3:1 (7,-5,4,9) den erwarteten 3:0-Gesamtsieg.
Nichtdestotrotz fällt die bisherige Bilanz von ÖTTV-Sportdirektor Hans Friedinger positiv aus : " Wir haben unsere Ziele souverän erreicht, und stehen als einzige europäische Nationen mit beiden Teams unter den besten acht. Nachdem wir sowohl bei den Damen als auch bei den Herren China in die Gruppe gelost bekamen war dies das Maximum das wir erreichen konnten. "
Österreich - China 0:3
Chen Weixing - Wang Hao 1:3 (-4,9,4,5)
Werner Schlager - Wang Liqin 0:3 (-6,-4,-8)
R.Gardos/Chen Weixing - Wang Hao/Ma Lin 1:3 (-7,5,-4,-9)
Bronze-Play-Off Schlager und Co. weiter im Kampf um Mannschafts-Bronze
Mit dem dritten Sieg im vierten Wettkampf bleiben Österreichs Tischtennis-Herren weiter im Team-Bewerb bei den Olympischen Spielen in Peking. In der Pekinger Universität begann man gegen Kroatien wunschgemäß, am Ende wurde es aber doch noch zu einer Nervenschlacht. Nach einer scheinbar komfortablen 2:0-Führung und einer - vermeidbaren - Niederlage im Doppel sicherte Schlager gegen Andrej Gacina in einem nervenaufreibenden Kampf auf Biegen und Brechen den schlußendlich verdienten 3:1-Gesamtsieg. Doch der Reihe nach :
Österreichs Nummer eins Werner Schlager zeigte sich zu Beginn gegen Tan Ruiwu von seiner besten Seite uns sorgte in souveräner Manier für die psychologisch wichtige 1:0-Führung. Die Sätze eins und zwei gewann er nach anfänglichen Rückständen jeweils mit 11:9, wobei er in Durchgang zwei ab 7:9 vier Punkte in Folge verbuchen konnte. In Satz drei lag der Österreich von Beginn an Führung und fixierte den wichtigen 3:0 (9,9,8)-Erfolg. Anschließend boten Chen Weixing und Kroatiens Routinier Zoran Primorac dem Publikum eine überaus attraktive und ausgeglichene Partie, in der der Austrochines nach Abwehr eines Satzballes mit 12:10 in Führung gehen konnte. Satz zwei verlief ähnlich, eher Chen Weixing seinen dritten Satzball zum hauchdünnen 13:11 verwerten konnte. Nach diesen beiden knapp verlorenen Sätzen wirkte Primorac in Folge etwas entnervt, ab 5:5 konnte sich der Österreicher problemlos absetzen, mit 11:6 blieb er ebefalls ohne Satzverlust und sorgte für die beruhigende 2:0-Führung. Chen Weixing zeigte sich in diesem Spiel mental, spielerisch, aber auch körperlich von seiner besten Seite, das operierte rechte Knie beeinträchtigte ihn in keiner Phase des Matches.
Und auch im Doppel sah es lange Zeit nach einem sicheren Sieg, mit 11:8 und 11:9 wiesen Gardos/Chen ihre Gegner Gacina/Tan Ruiwu zu Beginn in die Schranken. Der 3:0-Gesamtsieg schien zum Greifen nahe. Satz drei ging in Folge zwar mit 11:13 verloren, aber bei 10:7 in Satz vier war man wieder voll im Plan. Doch insgesamt vier Matchbälle ließen die Österreicher ungenutzt, die Kroaten hatten wieder mit 13:11 das bessere Ende für sich. Damit mußte ein fünfter Satz entscheiden. Dieser verlief ausgeglichen, ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Ende - bei 10:9 dann der fünfte Matchball für Chen/Gardos. Doch wieder konnte die Kroaten abwehren und ihrerseits den ersten zum 3:2 (-8,-9,11,11,10) verwerten. Durch diesen Sieg blieb Kroatien im Spiel, als nächstes mußte Werner Schlager gegen Kroatiens Zukunftshoffnung Andrej Gacina, 2007 Finalist beim U-21-PRO-TOUR-Jahresfinale, an die Platte. Und wieder schien sich das Spiel mit den vergebenen Chancen fortzusetzen, zwei Satzbälle ließ der Österreicher im Eröffnungssatz ungenutzt, eher er doch noch mit 13:11 in Führung ging. In Durchgang zwei startete Schlager dann äußerst druckvoll und zog auf 8:3 davon. Der Kroate kam zwar noch auf 8:9 heran, dann servierte Schlager sicher auf 11:8 aus. Aber wie schon im Doppel, mit dem Rücken zur Wand zeigte der Kroate sein bestes Tischtennis, mit 11:9 sicherte er sich Satz drei und hatte auch in Durchgang vier bei 10:9 einen Satzball. Doch diesmal konnte Schlager den Spieß umdrehen, einen Satzball abwehren und seinen ersten Matchball - die insgesamt sechste Chance zum Mannschaftserfolg - zum hartumkämpften 3:1 (11,8,-9,10)-Erfolg verwandeln. Mit zwei Einzelsiegen war Schlager einmal mehr der Vater des Erfolges.
Österreich somit weiter im Kampf um die Bronzemedaille, nächster Gegner ist Sonntag ab 4 Uhr MESZ der Verlierer der Semfinalbegegnung Deutschland gegen Japan. Österreich - Kroatien 3:1
Werner Schlager - Tan Ruiwu 3:0 (9,9,8)
Chen Weixing - Zoran Primorac 3:0 (10,11,6)
R.Gardos/Chen Weixing - A.Gacina/Tan Ruiwu 2:3 (8,9,-11,-11,-10)
Werner Schlager - Andrej Gacina 3:1 (11,8,-9,10) Österreich nach 3:1 über Japan um Mannschaftsbronze
Dabei begann es denkbar schlecht für das rot-weiß-rote Team, ein grippegeschwächter Werner Schlager fand gegen den 29-jährigen gebürtigen Chinesen Kan Yo über das ganze Spiel keinen Rythmus und agierte auch meist zu passiv. Kan Yo, die Nummer 19 der Welt, setzte sich überraschend klar mit 3:0 (8,3,10) durch und sorgte damit für einen Dämpfer im österreichischen Lager. Ein kleiner Hoffnungsschimmer kam auf, als Schlager in Satz drei bei 8:10 zwei Matchbälle abwehren konnte, der Japaner ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich die nächsten zwei Punkte zum 3:0-Erfolg.
Ein bärenstarker Chen Weixing brachte sein Team anschließend wieder ins Spiel zurück, gegen Japans TT-Wunderkind, den 19-jährigen Jun Mizutani (Nr.21 der Welt) zeigten sich der Defensivkünstler von seiner allerbesten Seite und brachte den Japaner mit variantenreichem Spiel immer wieder aus dem Konzept. In Satz eins gelangen dem Österreicher ab 2:4 nicht weniger als neun Punktgewinne in Folge zum 11:4, in Durchgang zwei konnte sich der Japaner zwar besser auf das Spiel von Chen einstellen, nach hartem Kampf verwertete dieser aber doch noch seinen vierten Satzball (14:12) zur 2:0-Zwischenführung. Satz Nummer drei mit ähnlichem Verlauf wie der Auftakt, ab 4:7 ließ Chen seinem Gegenüber keinen Punkt mehr und glich mit 3:0 (4,12,7) auf 1:1 aus. Damit war alles wieder offen!
Im nächsten Match standen sich die beiden Kontrahenten gleich wieder gegenüber, an der Seite von Robert Gardos bzw. Seiya Kishikawa ging es ins Doppel. Nach wechselhaftem Spielverlauf ging es ziemlich rasch in den Entscheidungssatz, und dieser sollte sich einmal mehr zu einer kaum zu überbietenden Nerverschlacht entwickeln. Die Österreicher lagen von Beginn an ein bis zwei Punkte zurück, erst bei 8:8 gelang erstmals der Ausgleich. Weiter auf 9:9. Dann bei 10:9 erster Matchball für die Japaner - abgewehrt ! Ebenso der zweite bei 10:11 ! Und anders als im Spiel gegen Kroatien hatten Gardos/Chen diesmal das bessere, und wohl auch glücklichere Ende für sich - mit einem unnehmbaren Netzball sicherten sie sich das hauchdünne 14:12 im fünften Satz und brachten ihr Team einen wichtigen Schritt Richtung Aufstieg.
Aber kaum war der Jubel über den Sieg im Doppel verklungen, mußte ein ausgepumpter Robert Gardos (Nr.47 der Welt) ein weiteres Mal an die Platte - diesmal gegen Schlager-Bezwinger Kan Yo . Obwohl der 29-jährige Österreicher den ersten Satz nach 10:9-Führung noch abgeben mußte agierte er weiter überaus offensiv und aggressiv und konnte den Japaner immer wieder erfolgreich unter Druck setzen. Mit dieser Taktik holte er sich die nächsten beiden Sätze - jetzt fehlte nur noch ein Satz. Aber auch eine kleine Schwäche von Gardos, als Kan Yo ab 4:6 drei Punkte in Folge machte, warf den Legionär vom SV Granada nicht aus der Bahn. Fünf Punkte in Serie nahm er seinem Weltranglisten-19. Gegner ab und fixierte unter großem Jubel der gesamten Mannschaft den am Ende verdienten 3:1-Gesamtsieg. Alles in allem eine beachtliche Leistung der rot-weiß-roten Herren-Mannschaft, die Japan, die Nummer fünf der Team-Weltrangliste, auch ohne Punkt von Werner Schlager in die Schranken weisen konnten.
Österreichs Herren stehen nach diesem Triumph im kleinen Finale des erstmals ausgetragenen Team-Bewerbes und treffen morgen Montag ab 8.30 MESZ im Spiel um die Bronze-Medaille auf Korea.
Österreich - Japan 3:1
Werner Schlager - Kan Yo 0:3 (-8,-3,-10)
Chen Weixing - Jun Mizutani 3:0 (4,12,7)
R.Gardos/Chen Weixing - S.Kishikawa/J.Mizutani 3:2 (9,-6,6,-5,12)
Robert Gardos - Kan Yo 3:1 (-10,7,9,7) Hier kurze Stellungnahmen der Österreicher nach dem Sieg über Japan :
Robert Gardos : "Ich bin überglücklich, daß ich eineinhalb Punkte zum Gesamtsieg beitragen konnte. Der Sieg im Griechenlandspiel gegen Kreanga hat mit sehr viel Selbstvertrauen gegeben."
Werner Schlager :"Bei mir ist in der Nacht leider die Verkühlung zurückgekommen, dadurch war ich körperlich geschwächt. Aber die Art und Weise wie Chen im zweiten Spiel gegen Mizutani gespielt hat war fantastisch. Heute hat man auch gesehen, daß wir ein echte Mannschaft sind und auch gegen Top-Teams gewinnen können, wenn ich mein Spiel verliere."
Auch Team-Trainer Ferenc Karsai fand lobende Worte : "Robert Gardos ist wirklich ein Vorbild für alle jungen Spieler. Er zeigt, was man mit der richtigen Einstellung alles erreichen kann."
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