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LIEBHERR Europameisterschaften

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Kommenden Mittwoch beginnt für unsere goldenen Herren in Luxemburg das Unternehmen "Titelverteidigung"! Die rot-weiß-roten Damen werden versuchen, die erste Mannschaftsmedaille von 2014 zu wiederholen ...

Nach ihrem Titelgewinn 2015 in Ekaterinburg werden Österreichs Herren bei den bevorstehenden Liebherr ITTF Europameisterschaften (13. bis 17. September) alles daran setzen, diesen historischen Triumph zu wiederholen. Der Weg dahin wird allerdings weit und steinig, die europäische Elite wird fast vollständig an den Start gehen. Unsere Damen gehen mit dem Ziel ins Rennen, nach Silber 2014 die zweite Team-Medaille einzufahren. Nach der Team-EM 2014, einer kompletten EM 2015 mit Mannschaft, Einzel und Doppel sowie reinen Individual-Titelkämpfen 2016 stehen dieses Jahr in Luxemburg ausschließlich Mannschaftsbewerbe auf dem Programm.

Wer erinnert sich nicht mehr an den historischen Titelgewinn vor zwei Jahren? Nach viermal Bronze (2002,2008,2009,2011) und einmal Silber (2005) stand unser Herrenteam bei der Siegerehrung endlich auf der obersten Treppe und durfte der Bundeshymne lauschen. Nach Siegen über Portugal (Viertelfinale nach 1:2-Rückstand) und Weißrussland (Semifinale) behielt man im Endspiel gegen die favorisierten Deutschen nach einer mannschaftlich geschlossenen Topleistung mit 3:2 die Oberhand und war am Ziel der Träume! Zwei Jahre später beginnt alles wieder bei null. Waren in der Vergangenheit die Titelverteidiger quasi automatisch für die Championship Division der nächsten Titelkämpfe gesetzt, mussten unsere Herren nach einer Regeländerung wie alle anderen Nationen in die Qualifikation. Diese wurde gegen Dänemark und Ungarn mit Bravour gemeistert, da die Setzung für die Gruppenauslosung der EM allerdings nach der Europarangliste vorgenommen wurde, fanden sich unsere Herren als Nummer fünf nur in Topf zwei. Aus Topf eins zog man mit Portugal den nach der Papierform „angenehmsten Gegner“, als Alternativen wären Deutschland, Schweden und Frankreich zur Verfügung gestanden. Komplettiert wird die Gruppe B durch Slowenien (Topf 3) und die Slowakei (Topf 4); auch hier hätte es jeweils schlimmer kommen können. Alles in allem zeigte sich Daniel Habesohn mit der Auslosung zufrieden und analysiert die Gegner: „Portugal ist zwar eine starke Mannschaft, aber sie liegen uns. Bis auf die European Games in Baku 2015 haben wir eigentlich alle wichtigen Spiele gewonnen. Slowenien hat mit Bojan Tokic eine gute Nummer eins, geht darüber hinaus aber voraussichtlich mit zwei U-21-Spielern an den Start. Sie haben in der Qualifikation allerdings überraschend Polen besiegt, obwohl Tokic kein Spiel gewinnen konnte. Man darf sie also nicht unterschätzen! Die Slowakei hat mit Wang Yang und Bai He zwei gebürtige Chinesen im Aufgebot, dazu Lubomir Pistej von Linz AG Froschberg, der bei der WM in Düsseldorf bis ins Achtelfinale vorstoßen konnte. Sie sind sicher auch gefährlich, aber in Summe gehen wir gegen beide Teams als Favorit ins Rennen."

Für Spanien-Legionär Robert Gardos ist die Zielsetzung klar:“Unser Anspruch kann natürlich nur eine Medaille sein. Wenn wir alle unsere Leistung abrufen, sollte das machbar sein. Etwas ungewohnt ist die getrennt Vorbereitung nach dem Ende der WSA. In der Vergangenheit haben wir immer starke Trainingspartner zu uns geholt, nach dem Ende der WSA und von Weinviertel Niederösterreich haben sich unsere Wege im Training ein wenig getrennt. Ich absolviere meine Vorbereitung in Spanien, Danny in Deutschland und Stefan ist in China. Aber ich denke, jeder wird das Optimum für sich herausholen damit wir am Ende wieder als Mannschaft erfolgreich sein werden.“ Den letzten Feinschliff holt sich unsere Team jedoch diese Woche Seite an Seite in Düsseldorf.

In einer Vierergruppe gilt es zunächst, den ersten oder zweiten zu belegen, um in der zweiten Turnierphase aber dem Viertelfinale im K.o.-System um die Medaillen zu spielen. Hier werden die Trauben allerdings hoch hängen, sind doch die Stars fast vollständig vertreten. Nicht weniger als 18 der 20 Topspieler werden für ein hochklassiges Niveau und spannende Spiele sorgen, bei der extremen Leistungsdichte ist der Ausgang kaum vorherzusagen. Ein großer Name fehlt allerdings, erstmals seit 1992 werden Kontinental-Meisterschaften ohne den Weißrussen Vladimir Samsonov über die Bühne gehen! Erklärter Top-Favorit ist natürlich Deutschland, mit den Nummern 1 (Dimitrij Ovtcharov), 2 (Timo Boll), 8 (Ruwen Filus) und 14 (Bastian Steger) der Europarangliste.

Nicht minder stark ist das Teilnehmerfeld bei den Damen. Die ersten zehn der Europarangliste sind vollständig vertreten, aus den Top-25 fehlt nur die Deutsche Kristin Silbereisen. Trotzdem stellt Deutschland auch hier nominell das mit Abstand stärkste Team. Han Ying, Shan Xiaona und Petrissa Solja als Nummern 1,2 und 7, dazu Sabine Winter als Nummer 14 sprechen eine klare Sprache – der Weg zum Sieg kann nur über diese Auswahl führen. Im Gegensatz zu unseren Herren waren unser Damen-Team als Nummer drei der Setzliste in Topf 1 der Auslosung. Wie bei den Herren geht es gegen Portugal, weiters gegen die Ukraine und Spanien. Da man mit Liu Jia, Sofia Polcanova und Amelie Solja die stärkste Mannschaft entsenden kann, liegt eine Medaille durchaus in Reichweite. Nicht erst seit Silber 2014 mit der unglücklichen Finalniederlage – Polcanova und Liu Jia mussten die ersten beiden Einzel gegen Deutschland jeweils nach 2:0-Führung erst knapp im Entscheidungssatz abgeben – weiß man ob der mannschaftlichen Stärke und geht zuversichtlich in die Titelkämpfe. „Ich denke wir können gegen jede Mannschaft gewinnen, außer vielleicht im Normalfall gegen Deutschland – da bräuchten wir schon ein kleines Wunder. Aber die Gruppenauslosung hätte schlimmer kommen können. Das Ziel ist natürlich eine Medaille, da wäre es wichtig, die Gruppe zu gewinnen. Dann können wir nicht schon im Viertelfinale auf Deutschland treffen. Außer sie werden in ihrer Gruppe nur Zweiter, aber das ist unwahrscheinlich.“, zeigt sich Sofia Polcanova optimistisch. Durch das Engagement in der indischen Liga kam die gewohnte Vorbereitung für Liu Jia und Sofia Polcanova etwas durcheinander. „Die Turniere in Indien waren eine tolle Erfahrung, von Indien ging es aber direkt weiter ins Trainingslager nach China. Der Urlaub wurde heuer auf ein Minimum reduziert, mehr als ein paar Tage in Paris waren nicht drinnen!“, blickt Polcanova auf einen intensiven Sommer zurück.

Rahmenzeitplan

Mit lediglich fünf Tagen stehen uns im 8.000 Zuschauer fassenden Sportzentrum „d‘Coque“ („Muschel“ – in Anlehnung an die Form der Hallenkonstruktion) kurze Titelkämpfe bevor, wobei die ersten beiden Tage (Mittwoch/Donnerstag) den Gruppenspielen vorbehalten sind. Es wird täglich vier Sessions geben (10/13/16/19 Uhr), wobei unsere Damen am Mittwoch zweimal (10 bzw. 19 Uhr) und am Donnerstag einmal (13 Uhr) an die Platte müssen. Bei unseren Herren verhält es sich genau umgekehrt. Am Freitag stehen sämtliche Viertelfinale bzw. die Spiele um die Plätze 9 bis 16 (3. und 4. der Gruppen) auf dem Programm, am Samstag die Halbfinale und weitere Platzierungsspiele. Die Finale sind für Sonntag (17.September) angesetzt (14 Uhr: Damen, 17 Uhr: Herren).


Die Gruppenspiele unserer Damen:

Österreich – Ukraine Mittwoch, 13.September, 10 Uhr
Österreich – Portugal Mittwoch, 13.September, 19 Uhr
Österreich – Spanien Donnerstag, 14.September, 13 Uhr

Die Gruppenspiele unserer Herren:

Österreich – Slowakei Mittwoch, 13.September, 13 Uhr
Österreich – Portugal Donnerstag, 14.September, 10 Uhr
Österreich – Slowenien Donnerstag, 14.September, 19 Uhr


Kader Damen: Liu Jia, Sofia Polcanova, Amelie Solja, Karoline Mischek
Kader Herren: Stefan Fegerl, Robert Gardos, Chen Weixing, Daniel Habesohn, Andreas Levenko


LIEBHERR Europameisterschaften
07.09.2017 13:13

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