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7./8.12.2019
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AUSTRIAN OPEN 2019

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Was für eine Nervenschlacht! Nach einem packenden Sieben-Satz-Krimi erreichte Sofia Polcanova das Achtelfinale beim Heimturnier in Linz. Für die übrigen drei Österreicher in der ersten Einzelrunde setzte es hingegen eine Niederlage ...

Die als Nummer 12 gesetzte Sofia Polcanova geriet in der Abendsession gegen Choi Hyoo nach zweimaliger Führung mit 2:3 ins Hintertreffen, stand bei 10:5 aber vor dem Entscheidungssatz. Die Nummer drei Koreas kam aber Punkt für Punkt heran, schaffte den Ausgleich und fand im Nachspiel selbst drei Matchbälle vor. Die Linzerin konnte sie jedoch allesamt abwehren und mit 16:14 doch noch einen siebenten Durchgang erzwingen. In diesem ging es ausgeglichen bis 8:8, ehe die Linzerin auf 10:8 davonzog. Die Koreaner schaffte neuerlich den Ausgleich, ihre dritte Chance bei 11:10 nutzen Polcanova unter lautem Jubel aber endgültig zum Sieg. „Ich bin erleichtert! Wir haben beide sehr gut gespielt, da muss man seine Taktik ständig ein wenig nachjustieren und etwas Neues spielen. Ich bin einfach nur froh, dass es am Ende doch noch gereicht hat.“, erklärte eine erschöpfte Polcanova. Nächste Gegnerin ist die Chinesin Qian Tianyi, die überraschend ihre Teamkollegin Liu Shiwen, ihres Zeichens regierende Einzel-Weltmeisterin, eliminieren konnte.

Aller Voraussicht ihre internationale Abschiedsvorstellung auf österreichischem Boden gab Ex-Europameisterin Liu Jia. Mit einer Wildcard ins Hauptfeld gestartet, musste sich die Linzerin der deutschen Weltklasse-Verteidigerin Han Ying geschlagen geben. Satz eins ging mit 8:11 verloren, Durchgang zwei nach einem vielversprechend 5:0-Start noch knapp mit 9:11. Im weiteren Spielverlauf war die Weltranglisten-31. Olympiazweite mit der Mannschaft klar tonangebend und brachte das 4:0 sicher nach Hause.

„Es ist sehr schwer gegen sie, man braucht unglaublich viel Geduld. Es kommt einfach alles zurück, die Ballwechsel sind sehr lange. Das kostet Kraft und Konzentration.“, befand Liu Jia unmittelbar nach dem Spiel. Auch das bereits im Vorfeld angekündigte Karriereende bekräftigte sie nochmals: „Ich werde jetzt noch alles versuchen, mit der Mannschaft noch einmal die Qualifikation für Olympia 2020 in Tokio zu schaffen. Aber spätestens danach ist endgültig Schluss! Ich sage das ganz ohne Wehmut. Ich hatte eine wunderbare Karriere, aber jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Nach Rio 2016 begann ich die Zusammenarbeit mit der Firma Backaldrin, mit dieser beruflichen Entwicklung bin ich sehr glücklich. Es ist einfach Zeit, loszulassen …“

In einer dramatischen Sieben-Satz-Partie musste sich Robert Gardos dem Franzosen Simon Gauzy geschlagen geben. Bei 2:1 ließ er eine 5:1-Führung ungenutzt, rettete sich bei 2:3 durch ein 11:8 aber noch in den Entscheidungssatz. In diesem ließ er die meiste Zeit einem Rückstand hinterher, hatte bei 8:8 aber den Vorteil es eigenen Aufschlages. Der Franzose holte aber beide Punkte und verwertete anschließend seinen ersten Matchball zum Sieg. „Im Grunde war die Leistung in Ordnung, aber bei drei knappen Spielständen habe ich falsche Entscheidungen getroffen. Ich nahm in diesen heiklen Situationen einfach zu wenig Risiko.“, machte sich der Österreicher selbst einen Vorwurf. „ Ohne Satzgewinn blieb Daniel Habesohn gegen den in der Weltrangliste als 41. Zwei Ränge vor ihm liegenden Chinesen Zhao Zhiao. Drei der vier Sätze musste der Wiener dabei knapp mit nur zwei Punkten Unterschied abgeben, wobei er in den Durchgängen eins und drei eine 6:2-Führung nicht ins Ziel bringen konnte. Beide Sätze gingen im Nachspiel mit 11:13 bzw. 10:12 verloren.


Herren-Einzel
1.Runde (32)
Daniel Habesohn (16) - Zhao Zhiao (CHN)   0:4 (-11,-5,-9,-10)
Robert Gardos (15) - Simon Gauzy (FRA)   3:4 (8,-2,8,-7,-10,8,-8)

Damen-Einzel
1.Runde (32)
Liu Jia (16) - Han Ying (GER)   0:4 (-8,-9,-5,-3)
Sofia Polcanova (12) - Choi Hyojoo (KOR)   4:3 (11,-8,11,-9,-8,14,10)
2.Runde (16)
Sofia Polcanova (12) – Qian Tianyi (CHN)   Freitag, 19.30 Uhr

Photo by Remi Gros / ITTF


AUSTRIAN OPEN 2019

14.11.2019 22:13

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