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ITTF World Tour Platinum
Austrian Open

12.-17. November 2019
TipsArena Linz

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ITTF World Tour - German Open 2019

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Nach den Turnieren in Asien im Sommer kehrte die World Tour wieder auf den alten Kontinent zurück. In Bremen gab sich praktisch die gesamte Weltspitze die Klinke in die Hand, mit Ausnahme von Polcanova mussten daher alle Österreicher in die Qualifikation. Stefan Fegerl erreichte als einziger die vierte und letzte Vorrunde, musste sich hier aber TT-Legende Vladimir Samsonov beugen. Im Doppel konnte man hingegen zweimal den Einzug ins Hauptfeld bejubeln ...

by Wolfgang Paulik
Presse ÖTTV

Schwedens Hauptstadt Stockholm war in der ersten Oktober-Woche die erste europäische Station, vom 8. bis 13.Oktober steht in Bremen das erste von zwei Events der Platinum-Serie Europas auf dem Programm. Das zweite Turnier der höchsten Kategorie sind die Austrian Open in Linz (12. bis 17.11.), dazwischen geht es noch in Tschechien um Weltranglisten-Punkte. Von den Herren-Stars verzichtete nur Weltmeister Ma Long auf sein Kommen, ansonsten liest sich die Teilnehmerliste wie ein Who-is-who der internationalen TT-Szene. Die Nummer 18 der Welt Liam Pitchford ergatterte gerade noch den 16. und letzten Platz auf der Gesetzten-Liste. Österreichs Herren-Sextett (D.Habesohn, R.Gardos, S.Fegerl, A.Levenko, D.Seradroglu, A.Chen) muss daher durchwegs in die K.o.-Vorausscheidung, ebenso wie Karoline Mischek und Amelie Solja bei den Damen. Für unsere beiden Ladies waren die German Open aber leider rasch wieder beendet. Nach einem Freilos zu Beginn setzte es in der zweiten Vorrunde für beide eine Fünfsatz-Niederlage. Sofia Polcanova sicherte sich als Nummer 12 des Turniers als einizge aus dem ÖTTV-Aufgebot einen direkten Platz in der ersten Einzel-Hauptrunde.

Enttäuschend lief es für unsere neue Herren-Nummer-Eins Robert Gardos. Der Frankreich-Legionär war in Vorrunde eins ebenfalls spielfrei, anschließend kam gegen den Belgier Florent Lambiet aber mit 1:4 das frühe Aus. Besser erging es zunächst Daniel Habesohn und Stefan Fegerl. Wie Gardos genossen sie zum Auftakt ein Freilos, gingen bei ihrem ersten Antreten aber als Sieger aus der Box. Habesohn hatte beim 4:0 über den Russen Alexander Valuch nur im Eröffnungssatz Schwierigkeiten, Fegerl hatte gegen den Senegalesen Ibrahima Diaw deutlich härter zu kämpfen. Erst beim Stand von 2:2 konnte er sich durch ein 11:1 etwas Luft verschaffen, mit einem 11:9 brachte er das Match über die Runden. Fegerl konnte in Bremen zwei Fliegen auf einen Streich erlegen. Montag Abend bestritt er mit seinem Verein TTF Liebherr Ochsenhausen das Auswärtsspiel der deutschen Bundesliga in Bremen, am Dienstag konnte er nahtlos ins Turnier einsteigen. Auf Habesohn und Fegerl warteten am Mittwoch allerdings noch zwei weitere Hürden auf dem Weg ins Hauptfeld ...

Fegerl zwingt Gacina in die Knie

Ein Fehlstart in Form von drei rasch verlorenen Sätzen zu Beginn war für Daniel Habesohn im Spiel der dritten Vorrunde gegen den Japaner Yuyika Uda nicht wettzumachen. Bei 0:3 fand der Wiener zwar besser ins Spiel, mehr als zwei Satzgewinne waren aber nicht mehr möglich. Durchgang sechs holte der Japaner wieder mit 11:7 zum Aufstieg in die vierte und letzte Vorrunde. In diese schaffte es hingegen Stefan Fegerl. Gegen den Kroaten Andrej Gacina war Satz eins mit 2:11 zwar rasch weg, die nächsten beiden Durchgänge holte der Österreicher aber zur Führung. Auch ein knappes 10:12 zum Ausgleich brachte ihn nicht aus der Ruhe, mit 11:8 und 11:9 hatte er nach sechs Sätzen das bessere Ende für sich. Um den endgültigen Aufstieg wartete aber ein ganz großer Name - Vladimir Samsonov! Trotz heftiger Gegenwehr reicht es gegen den mittlerweile 43-jährigen Routinier aber zu keinem Satzgewinn. Nach einem knappen 10:12 ging Satz zwei rasch "auf 3" verloren, anschließend kam der Österreicher von 6:10 noch bis auf einen Punkt heran. Mit 11:9 holte der Weißrusse aber auch diesen Durchgang. Fegerl kämpfte jedoch tapfer weiter, konnte aber in weiterer Folge vier Möglichkeiten zum ersten Satzgewinn nicht nutzen. Samsonov nutzte seine Chancen deutlich besser, gleich seinen ersten Matchball verwertete er auf 14:12 zum Sieg.

Levenko nach Nervenschlacht out

Das Trio David Serdaroglu, Aexander Chen und Andreas Levenko musste bereits in der ersten Vorrunde an die Platte, für die beiden erstgennanten war das Turnier nach einer Auftaktniederlage aber rasch wieder vorbei. Andreas Levenko kam durch ein ebenso knappes 4:3 über den Rumänen Alexandru Cazacu zunächst eine Runde weiter, hatte anschließend aber gegen den Iraner Noshad Alamiyan hauchdünn das Nachsehen. Nach mehreren vergebenen Matchbällen ging der Entscheidungssatz denkbar knapp mit 14:16 verloren.

Stark im Doppel

Im Mixed stehen Fegerl/Polcanova als Nummer 5 fix im Hauptfeld, unsere Europameister Gardos/Habesohn schrammten als Nummer 9 der Entry-List haarscharf daran vorbei. Zudem meinte es die Glücksfee schon bei der Quali-Auslosung nicht besonders gut mit den beiden, trafen sie in der einzigen Vorrunde doch gleich auf die starken Deutschen Ovtcharov/Walther. Satz eins ging prompt nach 9:5-Führung noch verloren, mit 11:7 und 11:8 gelang aber die Wende. In Durchgang vier konnten die Österreicher bei 9:10 einen Satzball abwehren, mit einem 12:10 gelang endgültig die Revanche für die knappe 2:3-Niederlage bei den Qatar Open im März dieses Jahres. Eine Vorrunde zu überstehen hatte auch Sofia Polcanova im Damendoppel an der Seite der Rumänin Berndatte Szocs, gegen die Italienerinnen Piccolin/Vivarelli behielt man aber sicher in drei Sätzen die Oberhand ...


Die Österreich-Spiele in der Qualifikation:

Herren-Einzel
1.Vorrunde (256)
David Serdaroglu - Zukhid Kenjaev (UZB)   3:4 (9,-8,-8,8,-9,8,-6)
Andreas Levenko - Alexandru Cazacu (ROM)   4:3 (5,17,-9,-10,9,-10,6)
Alexander Chen - Alexandre Khanin (BLR)   2:4 (9,-17,8,-5,-9,-3)
Habesohn/Gardos/Fegerl - Freilos
2.Vorrunde (128)
Daniel Habesohn - Alexander Valuch (RUS)   4:0 (11,8,4,7)
Robert Gardos - Florent Lambiet (BEL)   1:4 (-11,2,-8,-9,-10)
Stefan Fegerl - Ibrahima Diaw (SEN)   4:2 (10,-8,5,-10,1,9)
Andreas Levenko - Noshad Alamiyan (IRI)   3:4 (-6,8,-14,7,6,-4,-14)
3.Vorrunde (64)
Daniel Habesohn - Yukiya Uda (JPN)   2:4 (-5,-4,-6,8,9,-7)
Stefan Fegerl - Andrej Gacina (CRO)   4:2 (-2,7,9,-10,8,9)
4.Vorrunde (32)
Stefan Fegerl - Vladimir Samsonov (BLR)   0:4 (-10,-3,-9,-12)

Damen-Einzel
1.Vorrunde (256)
Solja, Mischek - Freilos
2.Vorrunde (128)
Karoline Mischek - Satsuki Odo (JPN)   1:4 (9,-7,-6,-9,-10)
Amelie Solja - Olga Vorobeva (RUS)   1:4 (-9,-6,-6,7,-5)

Herren-Doppel
Vorrunde
R.Gardos/D.Habesohn - D.Ovtcharov/R.Walther (GER)   3:1 (-9,7,8,10)

Damen-Doppel
Vorrunde
S.Polcanova/B.Szocs (ROM) - G.Piccolin/D.Vivarelli (ITA)   3:0 (6,10,5)

Foto by ITTF


ITTF World Tour - German Open 2019

07.10.2019 17:55

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