zum Inhaltsbereich springen.

zur Hauptnavigation springen.

zur Subnavigation springen.

zum Standort springen.

Link zur Startseite vom ÖTTV.

Webseite nach Text durchsuchen

ihr Standort auf der Webseite

Sie befinden sich hier: Home. LIEBHERR Weltmeisterschaften 2019.

Bereich Infonavigation

Bereich Hauptnavigation

Spezialbereich National - International

Hauptbereich der Websiteinhalte

.


Jugend-Europameisterschaften 2019
7.-16. Juli 2019, Ostrava
Ergebnisse



Seamaster ITTF World Tour Platinum
Austrian Open

12.-17. November 2019
TipsArena Linz



Aufgrund einer zu geringen Teilnehmeranzahl wird dieses Event zum angekündigten Termin nicht durchgeführt.

Ausrüster des ÖTTV

donic-logo-140

donic_promotion

Facebook

LIEBHERR Weltmeisterschaften 2019

zurück

Nach dem Marathon-Montag mit 13 Spielen ging es am Dienstag in dieser Tonart weiter - am Ende galt es für die Österreicher sogar 16 Matches zu bestreiten! Daniel Habesohn und Sofia Polcanova gelangen zwei Einzelsiege, im Doppel lief es hingegen nicht nach Plan ...

Mit drei Siegen aus vier Spielen konnten den ÖTTV-Damen den Einstieg ins Hauptfeld durchaus erfolgreich gestalten. Sofia Polcanova hatte dabei gegen die junge Belgierin Margo Dedraef leichtes Spiel, Liu Jia benötigte gegen die Kanadierin Adriana Cote einen Satz um ins Spiel zu finden. Am Ende ging sie aber als sichere Fünfsatz-Siegerin aus der Box. Für das Highlight aus österreichscher Sicht sorgte Amelie Solja, die gegen die gefährliche Inderin Madhurika Patkar in sechs Sätzen die Oberhand behielt. 

Zweiter Sieg für Polcanova

In der Runde der besten 64 betrug die Erfolgsquote leider nur mehr 33,3 %, wobei die beiden Niederlagen durchaus der Papierform entsprachen. Amelie Solja stand gegen die Weltranglisten-5. Japanerin ebenso auf verlorenem Posten wie Liu Jia gegen die Chinesin Sun Yingsha, am Ende konnten beide aber immerhin einen Satzgewinn vermelden. Von ihrer besten Seite zeigte sich eine konzentriert und fokussiert agierende Sofia Polcanova bei ihrem ungefährdeten Fünfsatz-Erfolg gegen Ng Wing Nam aus Hongkong, immerhin die Nummer 43 der aktuellen Weltrangliste. Nach dem Gewinn der ersten zwei Sätze musste sie ihre Gegnerin mit 6:11 zwar herankommen lassen, zeigte aber solide Nerven und holte die folgenden beiden Durchgänge wieder sicher. Um den Aufstieg ins Achtelfinale kommt es morgen Mittwoch zum Duell mit der Taiwanesin Chen Szu-Yu, als Nummer 24 der Welt nur fünf Plätze hinter der Österreicherin klassiert.

Wie bei den Damen erreichten auch bei den Herren drei von vier die nächste Stufe. Auf der Strecke blieb lediglich Andreas Levenko, der sich mit dem Weltranglisten-6. Lee Sangsu aber einen heroischen Kampf lieferte. Der Österreicher holte die ersten beiden Sätze und stand bei 2:1 und 8:5 neuerlich vor einer möglichen Zweisatzführung. Mit 11:9 gelang dem WM-Dritten von 2017 aber noch der Ausgleich, nach einem weiteren 11:9 lag der Koreaner erstmals voran. Auch in diesem Durchgang konnte Levenko ein 8:6 nicht ins Ziel bringen. Erst in Satz sechs war Lee Sangsu ungefährdet. Die übrigen drei ÖTTV-Herren legten mit einem Sieg los. Daniel Habesohn und Stefan Fegerl mussten dabei nur einen Satz abgeben, Robert Gardos stand hingegeg schon mit dem Rücken zur Wand. 1:3 lag er gegen den Inder Thakkar zurück, beim Zwischenstand von 2:3 und 6:8 war das Ende bereits nahe. Mit 12:10 rettete sich der Österreicher aber in den Entscheidungssatz, in dem er ab 6:6 keinen Punkt mehr abgab.

Habesohn dreht 0:3

Wie Amelie Solja und Liu Jia bekam auch Stefan Fegerl in der zweiten Hauptrunde einen übermächtigen Gegner vorgesetzt. Wie schon im Viertelfinale der Team-WM 2018 durfte er sich mit dem Weltranglisten-Zweiten Chinesen Xu Xin messen, wie im Vorjahr blieb der Österreicher gegen den Linkshänder ohne Satzgewinn. Nach schier aussichtslosem Rückstand schaffte es hingegen Daniel Habesohn eine Runde weiter. In den ersten Sätzen haderte der Wiener mit den Bedingungen, mit seinem Schläger, dazu ein entfesselt aufspielender Gegner – im Handumdrehen lag er gegen den Brasilianer Eric Jouti sang- und klanglos mit 0:3 zurück. Im letzten Moment besann er sich aber seiner Qualitäten, dazu baute der Brasilianer einige Prozent ab. Mit vier Satzgewinnen in Folge gab er dem Spiel noch eine Wende und steht damit erwartungsgemäß in der Runde der besten 32. Nächster Gegner ist der Koreaner An Jaehyun. Das Aus kam für den dritten der ÖTTV-Herren, Robert Gardos. Gegen den Weltranglisten-16. Schweden Mattias Falck konnte er das Spiel zwar offen gestalten, zog am Ende aber knapp in sechs Sätzen den Kürzeren. Mit 12:14 in Durchgang sechs verpasste er hauchdünn einen Entscheidungssatz.

Enttäuschung im Doppel

Unerwartet früh kam in den Doppelbewerben das Aus. Unsere Europameister Gardos/Habesohn fanden bereits in Runde zwei ihre Meister in Person der Portugiesen Tiago Apolonia und Joao Monteiro. Die Wege der beiden Klassepaarungen kreuzten sich in der Vergangenheit bereits öfter, meist mit dem besseren Ende für die Österreicher. Heute konnten die Südeuropäer den Spieß aber umdrehen. Bei 1:3 und 3:8 schien das Ende nur mehr eine frage von Sekunden, wobei Gardos/Habesohn in Durchgang vier ein 5:1 nicht zum Ausgleich nutzen konnten. Mit letzter Kraft rissen die beiden bei 3:8 das Steuer aber noch zwsichenzeitlich herum, schafften mit 11:9 den Ausgleich und legten auch anschließend mit 5:2 los. Aber wieder sollte der Vorsprung nicht reichen, mit 11:7 holten sich die Portugiesen endgültig den Sieg. "Die beiden sind wirklich ein starkes Doppel. Dazu kam, dass wir leider nicht unser bestes Tischtennis abrufen konnten, vorallem mit der richtigen Platzierung unserer Schläge hat es heute nicht richtig geklappt. Dann kann man so ein Spiel schnell verlieren!", analysierte ein sichtlich enttäuschter Habesohn. Schnell kam das Aus für Sofia Polcanova und ihre russische Partnerin Yana Noskova. Gegen Kim/Kim aus Nordkorea konnten sie nur den Eröffnungssatz offen gestalten (9:11), die den übrigen drei Sätzen blieben sie ohne Chance. Die letzten Hoffnungen ruhen daher auf dem Mixed, hier stehen Fegerl/Polcanova bereits unter den letzten sechzehn.


Damen-Einzel

1.Runde (128)
Sofia Polcanova (15) - Margo Degraef (BEL)   4:0 (8,3,4,8)
Amelie Solja (50) - Madhurika Patkar (IND)   4:2 (-5,9,6,-8,7,11)
Liu Jia (51) - Alicia Cote (CAN)   4:1 (-5,4,8,1,9)
Karoline Mischek - Sarah de Nutte (LUX/54)   2:4 (6,-6,7,-5,-9,-9)
2.Runde (64)
Sofia Polcanova (15) - Ng Wing Nam (HKG/43)   4:1 (6,7,-6,5,8)
Amelie Solja (50) - Kasumi Ishikawa (JPN/5)   1:4 (-1,9,-3,-2,-7)
Liu Jia - Sun Yingsha (CHN/24)   1:4 (-9,-5,-8,8,-6)
3.Runde (32)
Sofia Polcanova (15) - Chen Szu-Yu (TPE/20)   Mittwoch, 12.00 Uhr

Herren-Einzel

1.Runde (128)
Robert Gardos (41) - Manav Vikash Thakkar (IND)   4:3 (-11,6,-8,-3,2,10,6)
Andreas Levenko - Le Sangsu (KOR/6)   2:4 (10,8,-5,-9,-9,-4)
Daniel Habesohn (25) - Martin Allegro (BEL)   4:1 (10,9,6,-10,4)
Stefan Fegerl (52) - Gustavo Gomez (CHI)   4:1 (7,8,-9,4,8)
2.Runde (64)
Stefan Fegerl (52) - Xu Xin (CHN/2)   0:4 (-3,-3,-7,-1)
Daniel Habesohn (25) - Eric Jouti (BRA)   4:3 (-4,-8,-3,7,6,7,8)
Robert Gardos (41) - Mattias Falck (SWE/16)   2:4 (-5,7,-6,-9,5,-12)
3.Runde (32)
Daniel Habesohn (25) - An Jaehyun (KOR)   Mittwoch, 17.00 Uhr

Damen-Doppel

2.Runde (32)
S.Polcanova/Y.Noskova (RUS/16) - Kim J.H./Kim I.S. (PRK)   0:4 (-9,-6,-6,-6)

Herren-Doppel

2.Runde (32)
R.Gardos/D.Habesohn (14) - T.Apolonia/J.Monteiro (POR)   2:4 (-9,-8,7,-9,9,-7)

Foto by GEPA


LIEBHERR Weltmeisterschaften 2019

23.04.2019 00:07

zurück