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Mannschafts-Europameisterschaften 2019

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Das war nichts für schwache Nerven! Unsere Herren ringen in Nantes Dänemark nieder und stehen im Viertelfinale. Für die Damen ist das Turnier nach einem unglücklichen 2:3 gegen die Ukraine leider zu Ende ...

by Wolfgang Paulik
Presse ÖTTV

Bei den Herren waren Robert Gardos gegen die mit drei Linkshändern angetretenen Dänen mit zwei Siegen maßgeblich am Erfolg beteiligt. Bei den Damen sollte sich eine vermeidbare Niederlage zu Beginn rächen …

Robert Gardos sorgte bei den Herren auch gleich für einen Traumstart. Gegen Dänemarks Nummer 1 Jonathan Groth (Nummer 24 der Weltrangliste) legte er nach einem raschen 11:6 perfekt los, und holte auch Durchgang zwei nach Abwehr von insgesamt drei Satzbällen in der Verlängerung (14:12). Jetzt ließ der Frankreich-Legionär nicht mehr locker, ein anschließendes 11:8 brachte seinem Team die wichtige Führung. Daniel Habesohn leistete sich im zweiten Spiel gegen Anders Lind zunächst einen 6:11-Fehlstart, glich diesen aber mit einem raschen 11:3 wieder aus. In Satz drei zog der 21-jährige Däne nach einigen Zauberschlägen von 4:6 auf 9:6 davon, der Österreicher kämpfte sich aber wieder heran und holte sich nach 8:10 mit 12:10 die zwischenzeitliche Führung. Damit war das Pulver aber verschossen. Der launische Däne spielte sich plötzlich in einen wahren Spielrausch, erzwang mit 11:4 einen Entscheidungssatz und war auch in diesem beim 11:6 nicht zu stoppen. Alles war wieder offen!

Verlass war auf Stefan Fegerl im Duell der beiden an Nummer drei nominierten Spieler. Gegen Tobias Rasmussen, in der deutschen Liga unlängst Sieger über Vize-Weltmeister Mattias Falck, zog er in allen drei Sätzen von Beginn an davon und brachte die Österreicher durch ein klares 3:0 in eine günstige Position vor den letzten Spielen. Zum Krimi ohne Happy-End entwickelte sich Spiel vier zwischen den bislang sieglosen Top-Spielern. Die ersten vier Durchgänge teilten sich Daniel Habesohn und Jonathan Groth brüderlich, jeder konnte zweimal schnell anschreiben. Spannend wurde es erst im letzten Satz. Zunächst lag der Däne knapp voran, bei 8:6 hatte Habesohn leichte Vorteile. Bei diesem Stand konnte er jedoch die Chance des eigenen Aufschlages nicht nutzen, Groth glich aus und erspielte sich seinerseits mit dem eigenen Service zwei Matchbälle. Den ersten wehrte der Österreicher mit einer überraschenden Aufschlagvariante noch ab, mit dem zweiten machte Groth auf 11:9 den Sack zu.

Für die Entscheidung war wieder Robert Gardos verantwortlich. Wie schon in seinem ersten Spiel zeigte sich der 40-Jährige top-motiviert und lieferte eine ebensolche Leistung ab. Mit 11:6 legte er vor, auch vom 11:7-Ausgleich von Anders Lind ließ er sich in keiner Weise aus der Ruhe bringen. In den nächsten beiden Durchgängen kam er jeweils perfekt aus den Startblöcken, erspielte sich rasch eine komfortable Führung und fixierte mit 11:5 und 11:2 den vielumjubelten Aufstieg ins Viertelfinale. Hier wartet morgen Freitag (16 Uhr) wieder einmal Portugal.

Damen laufen Rückstand hinterher

Einen sicher geglaubten Auftakterfolg gab bei den Damen leider Liu Jia aus der Hand. Mit schlimmen Folgen! Gegen Margaryta Pesotska holte sie Satz drei beim Stand von 1:1 zwar nach Abwehr von drei Satzbällen zur neuerlichen Führung, ließ danach aber ein 8:2 und einen Matchball bei 10:9 ungenutzt. Dies sollte sich bitter rächen, im Entscheidungssatz hatte die Ukrainerin mit 11:8 den längeren Atem. Sofia Polcanova ließ sich von dieser bitteren Niederlage aber nicht aus der Ruhe bringen. Gegen Abwehr-Ass Ganna Gaponova entwickelte sich das Match zwar zu einem Geduldsspiel, nach einem knappen 13:11 in Satz eins bekam die Linzerin das Spiel aber in den Griff. Ein 11:8 und ein 11:6 folgten zum Ausgleich in der Gesamtwertung.

Anschließend musste Amelie Solja gegen Tetyana Bilenko, die zweite Defensiv-Spielerin in den Reihen der Ukraine an die Platte. Auch diese Begegnung war von Taktik und Geduld geprägt, verfolgen doch beide Akteurinnen über einen abwartenden Spielstil. Zu Beginn konnte die Villacherin ihre Gegnerin noch mit 11:8 überraschen, im weiteren Spielverlauf stellte sich die 33-jährige Bilenko aber besser ein und übernahm mit zwei 11:9 das Kommando. In Durchgang vier bäumte sich Solja aber noch einmal auf, legte mit 4:1 gut los und rettete sich mit 11:9 in den fünften Satz. Wie im Eröffnungseinzel ging es also über die volle Distanz, mit 11:6 hatten aber leider wieder unsere Gegnerinnen das bessere Ende für sich. Eine Klasse für sich war anschließend Sofia Polcanova, die Europaranglisten-Erste zeigte sich auch in ihrem zweiten Spiel von ihrer allerbesten Seite. Am Ende stand gegen Liu Jia-Bezwingerin Pesotska ein ungefährdetes 3:0 zu Buche.

Und die 37-jährige mit dem Spitznamen „Susi“ trug nun die Last des entscheidenden fünften Matches auf ihren Schultern. In diesem sollte sie leider zur tragischen Heldin werden, wieder setzte es in einem Spiel der vergebenen Möglichkeiten eine Niederlage. Bei 1:1 konnte die Linzerin ein 10:8 nicht zur Führung nutzen, in Satz vier war ein 8:3 und 10:8 ebenso zu wenig. Bei 10:11 und 11:12 gelang noch die Abwehr von zwei Matchbällen, mit 14:12 schoss Gaponova ihr Team aber endgültig ins Viertelfinale.


Damen

Österreich – Ukraine    2:3

Liu Jia – Margaryta Pesotska    2:3 (5,-2,11,-10,-8)
Sofia Polcanova – Ganna Gaponova    3:0 (11,8,6)
Amelie Solja – Tetyana Bilenko    2:3 (8,-9,-9,9,-6)
Sofia Polcanova – Margaryta Pesotska    3:0 (6,8,6)
Liu Jia – Ganna Gaponova    1:3 (9,-4,-10,-12)

Herren

Österreich – Dänemark    3:2

Robert Gardos – Jonathan Groth    3:0 (6,12,8)
Daniel Habesohn – Anders Lind    2:3 (-6,3,10,-4,-6)
Stefan Fegerl – Tobias Rasmussen    3:0 (7,5,8)
Daniel Habesohn – Jonathan Groth    2:3 (-5,4,6,-7,-9)
Robert Gardos – Anders Lind    3:1 (6,-7,5,2)

Viertelfinale
Österreich – Portugal Freitag, 16 Uhr

Foto by Mario Kneisl / GEPA


Mannschafts-Europameisterschaften 2019

05.09.2019 22:46

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