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OLYMPIA 2020

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Gleich zu Beginn des Jahres wartet eines der wichtigsten Turniere auf Österreichs Tischtennis-Nationalmannschaften – wenn nicht das wichtigste überhaupt! Vom 22. bis 26. Jänner geht es in Gondomar (Portugal) um die letzte Chance auf einen Platz beim olympischen Teambewerb in Tokio …

by Wolfgang Paulik
Presse ÖTTV

Qualifikationsevents für olympische Spiele zählen generell – unabhängig von der Sportart - zu den emotionalsten und nervenaufreibendsten Veranstaltungen für Sportler. Das Welt-Qualifikationsturnier für Tischtennis-Teams birgt dabei noch zusätzlich besonderen Zündstoff: die Teilnahme am Mannschaftsbewerb garantiert nämlich automatisch auch zwei Startplätze im Einzel!

Lediglich sechzehn Herren- und Damenteams werden in Tokio 2020 um die Medaillen kämpfen, neben dem Veranstalterland Japan haben die sechs Sieger der kontinentalen Vorausscheidung ihr Ticket bereits in der Tasche. In Europa holten sich die deutschen Damen und Herren durch den Sieg bei den European Games 2019 das Olympia-Ticket. Interessantes Detail am Rande: auch auf den übrigen fünf Kontinenten schaffte ein und dieselbe Nation den Sieg bei der Vorausscheidung den Damen und Herren - China (Asien), USA (Nordamerika), Brasilien (Südamerika), Ägypten (Afrika) sowie Australien (Ozeanien).

Die einzige Chance auf eines der verbleibenden neun Tickets bietet sich nun in einem zweistufigen Turnier in Portugal. 34 Herren- und 30 Damen-Mannschaften spielen in der ersten Phase im K.o.-System bis zum Viertelfinale – die acht verbleibenden Teams dürfen bereits jubeln. Für das neunte Ticket sind drei weitere Siege in Turnierstufe zwei erforderlich. Die acht Verlierer des Achtelfinales in Stufe eins werden neuerlich ein einen K.o-Raster gelost, der Sieger sichert sich den letzten Startplatz im olympischen Team-Bewerb.

Österreichs Damen- und Herren gehen jeweils als Nummer sechs der Setzliste ins Rennen, die absoluten Top-Nationen fallen daher als Gegner in der ersten Stufe weg. Trotzdem warten mit den ab Nummer neun geführten Teams überaus spielstarke und gefährliche Gegner. „Wir sind gut in Form und werden das Olympiaticket holen!“, gibt sich Stefan Fegerl zuversichtlich. Obwohl der Weg dahin sicher schwierig wird. Vor allem die beiden Auswahlen aus Nordkorea – in der Rangliste lediglich auf Grund mangelnder internationaler Einsätze nicht unter den Top-Nationen – fallen unter das Kapitel „Horror-Los“. Aber auch Hongkong bei den Herren bzw. Vize-Europameister Portugal oder die Niederlande bei den Damen stehen mit Sicherheit nicht auf der Liste der Wunschgegner. „Unser Ziel ist natürlich die Qualifikation für Tokio, wenn möglich gleich im ersten Anlauf. Aber alle Nationen werden sehr gut vorbereitet sein, es wartet also ein heißer Tanz!“, zeigt sich auch Daniel Habesohn 100% motiviert.

Bei der Ausosung stand Glückgöttin Fortuna aber einmal mehr nicht auf der Seite der österreichischen Herren. Zunächst geht man gegen Serbien zwar als Favorit ins Rennen, bei einem Sieg ginge es um die endgültige Olympia-Qualifikation aber aller Voraussicht nach gegen die bärenstarke Auswahl von Hongkong. Besser erwischt haben es die heimischen Damen. Zum Auftakt kommt es zum Kräftemessen mit Tschechien, bei einem anschließenden Erfolg über den Sieger aus Spanien gegen Groß-Britannien hätte man das Ticket für Tokio in der Tasche.

Der genaue Zeitplan und die Ansetzung der Österreich-Spiele wird erst morgen Dienstag im Laufe des Vormittags fixiert.


OLYMPIA 2020

17.01.2020 18:33

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