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90. Österreichische Staatsmeisterschaften

29.02./01.03.2020, Kufstein
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Olympia adé

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Schock-Niederlage für ÖTTV-Herren! Nach dem 2:3 gegen Serbien sind die Olympia-Träume für das Herren-Team ausgeträumt. Viermal ging es über die volle Distanz, ein 11:9 im fünften Satz des fünften Spieles brachte die Entscheidung ...

Durch die krankheitsbedingte Abwesenheit von Daniel Habesohn war man zu taktischen Umstellungen gezwungen und schickte zum Eröffnungsdoppel Stefan Fegerl und Andreas Levenko an die Platte. Die beiden holten Satz eins auch knapp mit 16:14, mussten am Ende gegen die immer stärker werdenden Petö/Jevtovic eine Vier-Satz-Niederlage in Kauf nehmen. In einer unerwartet hartumkämpften Partie sorgte Robert Gardos für den Ausgleich, musste dabei gegen Serbiens Nummer drei Dimitije Levajac über die volle Distanz gehen. Bei 2:1-Satzführung und 5:1 riss der Faden komplett, mit 10 (!) Punktgewinnen in Serie erzwang der Serbe noch einen Entscheidungssatz. Auch in diesem schmolz der Vorsprung nach 9:4 bedrohlich, bei 9:8 holte Gardos aber die nächsten beiden Punkt.

Die Chance auf die rot-weiß-rote Führung ließ anschließend Andreas Levenko ungenutzt. Zweieinhalb Sätze sah er gegen Zsolt Petö wie der sichere Sieger aus, eh Serbiens Nummer eins bei 2:0 und 9:6 gegen ihn den Kopf noch aus der Schlinge ziehen konnte. Nach einem 12:10 und 11:8 gab es auch im zweiten Einzel einen fünften und allesentscheidenden Durchgang. In diesem gelang Levenko nach 3:7 zwar noch der Ausgleich auf 7:7, die nächsten vier Punkte holte aber wieder der 32-jährige Linkshänder zur neuerlichen serbischen Führung.

Und der Druck, gegen das drohende Aus spielen zu müssen, lastete schwer auf Robert Gardos. Beinahe zu schwer! Der 40-jährige wirkte verunsichert, fand kaum zu seinem gewohnten Spiel und stand gegen Marko Jevtovic nach zwei Sätzen mit 7:11 und 8:11 endgültig mit dem Rücken zur Wand. Im letzten Moment fand er halbwegs ins Spiel, auch beim Serben wurde angesichts der möglichen Überraschung der Arm langsamer. Als Folge ging es nach zweimal 11:6 ging es zum dritten Mal in Serie in den fünften Durchgang. Und wieder war die Lage bis 4:6 mehr als heikel, ehe Gardos endgültig das Kommando übernahm und mit einem weiteren 11:6 ein zweites Mal für den Ausgleich sorgte.

Hauchdünne Entscheidung

Das fünfte und letzte Match musste demnach die Entscheidung über den Weiterverbleib im Turnier bringen. Und auch in diesem galt es zunächst ein Rückschlag wegzustecken, als Stefan Fegerl Durchgang eins gegen Dimitije Levajac trotz 10:7-Führung noch abgeben musste. Ein Satzverlust mit bitteren Folgen! Mit einem blitzsauberen 11:1 meldete sich der Ochsenhausen-Legionär aber zurück, ehe es in Satz drei wieder knapp zur Sache ging. Nach 8:4 galt es bei 9:10 einen Satzball abzuwehren, ehe Fegerl mit 12:10 erstmals in Führung ging. Damit war der Widerstand des Serben aber noch lange nicht gebrochen, er holte bei 7:7 beide Punkte bei Aufschlag Fegerls, nach einem 11:8 ging es viertes Mal im Laufe der Begegnung in den Entscheidungssatz. Jetzt agierte Levajac endgültig wie in Trance, nahm volles Risiko und traf praktisch jeden Ball nach Wunsch. Als Folge zog er mit 9:2 davon, schien wie der sichere Sieger, ehe sich jetzt der Österreicher Punkt für Punkt herankämpfte. Bei 9:10 fehlte nur noch ein Punkt zum Ausgleich, eine Vorhand segelte aber um einige Zentimeter ins Out und besiegelte die schmerzliche und im Vorfeld unerwartete Niederlage.

Sportdirektor Karl Jindrak wirkte im Abschluss daran geschockt: „Mir fehlen die Worte! Keiner der Spieler hat die erwartete Leistung gezeigt, maximal 70% des Könnens. Robert Gardos hat mit viel Routine seine Spiele noch gewonnen, bei den anderen war es aber zu wenig.“


Österreich – Serbien    2:3

S.Fegerl/A.Levenko – M.Jevtovic/Z.Petö    1:3 (14,-7,-8,-8)
Robert Gardos – Dimitrije Levajac    3:2 (7,-9,3,-5,8)
Andreas Levenko – Zsolt Petö    2:3 (8,4,-10,-8,-7)
Robert Gardos – Marko Jevtovic    3:2 (-7,-8,6,6,6)
Stefan Fegerl – Dimitrije Levajac    2:3 (-10,1,10,-8,-9)

Foto by GEPA


Olympia adé

23.01.2020 15:02

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