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Team Weltmeisterschaften 2018

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Wie bei den Damen war auch für Österreichs Herren bei der Team-WM in Halmstad gegen China Endstation. Nach dem gestrigen Marathon gegen Portugal bis kurz vor 23 Uhr stand man heute bereits in der ersten Viertelfinalsession um 11 Uhr wieder an der Platte. In der Endabrechnung belegte beide ÖTTV-Teams den ausgezeichneten 5.Platz …

Für die kurze Erholungspause durfen sich unsere Herren beim chinesischen TV-Sender CCTV bedanken, die das Spiel in China zur Prime-Time direkt übertragen wollten. Unser Team verkaufte sich auf Court 2 der Halmstad Arena gegen den Serienweltmeister auch teuer und bot sehenswerte Spiele, vor allem Robert Gardos bot im Auftakteinzel Chinas Topstar Ma Long auf sensationelle Art und Weise Paroli. 1:0 und 2:1 führte der Österreicher, und zeigte dabei gerade bei knappen Spielständen große Klasse. Den Eröffnungssatz holte er nach Abwehr von zwei Satzbällen noch mit 13:11, in Durchgang drei startete Gardos phänomenal auf 10:4. Als der reagierende Einzel-Weltmeister und Olympiasieger von 2016 auf 9:10 herankam, bewies der Österreicher wieder Nervenstärke und nutzte deine letzte Chance zur neuerlichen Führung. Auch Satz vier verlief bis zum Stand von 7:7 absolut ausgeglichen, als der Österreicher beide Aufschlagpunkte abgab nutzte dies Ma Long aber kaltschnäuzig zum Ausgleich. Jetzt war der 29-jährige Dominator der letzten Jahre endgültig heiß gelaufen. Mit einer Reihe an Traumschlägen zog unaufhaltsam davon und holte mit 11:3 doch noch die allseits erwartete chinesische Führung.

Weniger spannend verliefen die nächsten beiden Begegnungen. Stefan Fegerl blieb gegen den im Penholder-Stil spielenden Linkshänder Xu Xin (aktuell die Nummer 4 der Welt) ebenso ohne Satzgewinn wie Daniel Habesohn gegen den Weltranglisten-Ersten Fan Zhendong. Der Wiener kam in Satz eins nach 0:5 und 2:7 zwar bis auf einen Punkt heran, geriet mit 9:11 aber doch noch in Rückstand. Auch in Durchgang zwei zog sich Habesohn beim 8:11 mit Anstand aus der Affäre, erst der letzte Satz war mit 11:4 eine klare Angelegenheit

Immer wieder China

Obwohl man mit dem Erreichen des Viertelfinales durchaus zufrieden sein durfte, haderten die Österreicher mit der Auslosung. „Inklusive heuer haben wir bei den letzten vier Mannschafts-Weltmeisterschaften seit 2012 nicht weniger als fünf Mal gegen China gespielt. Davon gleich drei Mal im Viertelfinale um eine mögliche Medaille. Das ist bitter!“, blickt Stefan Fegerl auf eine unglaubliche Serie gegen China zurück. Der Höhepunkt war die Team-WM 2014 in Tokyo, als man sowohl in der Gruppenphase als auch im Viertelfinale auf China traf.

Hochpositives Resümee

Mehr als zufrieden bilanzierte ÖTTV-Präsident Hans Friedinger über das Abschneiden in Halmstad: “Mit beiden Teams haben wir Platz 5 erreicht und damit das angestrebte Minimalziel Achtelfinale übertroffen! Gratulation an unsere Mädels und Burschen! Bei den Herren begann es zwar mit einer unerwarteten Niederlage, mit dem Rücken zur Wand zeigten sie aber Charakter und Klasse und konnten sich gewaltig steigern. Höhepunkt war das 3:0 mit 9:1 in Sätzen gegen Gruppenkopf Frankreich. Und wie sie im Achtelfinale ein 0:2 gegen Portugal umdrehen konnten war Extraklasse! Bei etwas mehr Glück in der Auslosung hätten wir sogar mit einer Medaille spekulieren können.“ Zur Leistung der Damen fand Friedinger ausschließlich lobende Worte: “Unsere Damen haben vom ersten Spiel an eine Top-Leistung geboten. In den fünf Gruppenspielen musste man sich nur Vize-Weltmeister Japan geschlagen geben, im Achtelfinale rang man Deutschland in einem denkwürdigen Duell nieder! Alle vier Spielerinnen habe hier überzeugt. Und wie bei den Herren stand man im Viertelfinale mit China enem übermächtigen Gegner gegenüber.


Österreich – China   3:0

Robert Gardos – Ma Long   2:3 (11,-5,9,-7,-3)
Stefan Fegerl – Xu Xin   0:3 (-6,-5,-5)
Daniel Habesohn – Fan Zhendong   0:3 (-9,-8,-4)


Team Weltmeisterschaften 2018
04.05.2018 13:10

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