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Tischtennis-Familie trauert um Karl Böhmer

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Ein großartiger Vertreter des österreichischen Tischtennissports ist im hohen Alter von uns gegangen: Am 3. Februar 2019 verstarb Karl Böhmer im 92. Lebensjahr.

Seine aktive Karriere begann der Wiener 1951 bei einem längst nicht mehr existierenden Klub; nach mehreren anderen Stationen spielte er ab 1985 beim ASKÖ Floridsdorf, dem er bis weit in die Zweitausender-Jahre hinein auch als Obmann vorstand.

Als Seniorensportler gelangen ihm auf Landes- wie Bundesebene ebenso wie im internationalen Bereich viele beachtenswerte Erfolge. So startete er bei zahlreichen Senioren-Welt- und Europameisterschaften und gewann dort etliche Medaillen.

Keineswegs im jugendlichen Alter übernahm Karli Böhmer Mitte der Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts die Funktion des Unterstufen-Referenten des Österreichischen Tischtennis Verbandes. Wenige Jahre später gelang ihm ein wohl einmaliger Generationssprung einer Funktionärs-Karriere: Vom Verantwortlichen für die jüngste Altersklasse wechselte er übergangslos zum Senioren-Referenten des ÖTTV. Der nun von ihm geleitete Seniorenbereich erfuhr durch seine Initiativen einen wahren Höhenflug. Österreichische Meisterschaften der Senioren entwickelten sich aus dem bisherigen Schattendasein zur heute teilnehmerstärksten Veranstaltung des ÖTTV.

Sein erklärtes Ziel war es, Österreichs Tischtennis-SportlerInnen bis ins höhere Alter hinein aktiv zu halten. So betreute er auch immer wieder recht umfangreiche Gruppen bei ihren Reisen zu Senioren-Welt- und Europameisterschaften.

Besonders zu erwähnen sind die 1. Senioren-EM, die 1995 in Wien stattfanden. Bei dieser hinsichtlich der Teilnehmerzahl nach wie vor größten österreichischen Tischtennis-Veranstaltung der Geschichte stand er nicht nur als Spieler an der Platte, sondern war auch an führender Stelle in der Organisation tätig.

In Würdigung seiner Verdienste als Funktionär und Seniorensportler wurde Karl Böhmer im Jahr 2005 die höchste Auszeichnung des ÖTTV, das Goldene Ehrenzeichen, verliehen.

Die bedeutenden sportlichen und organisatorischen Leistungen von Karl Böhmer sind eine Sache, seine überragenden menschlichen Werte eine andere – und gerade diese sind nachdrücklich anzuerkennen.

Seine berufliche Tätigkeit als Erzieher und Lehrer erforderte naturgemäß ein hohes Ausmaß an Empathie und Ausgeglichenheit. Dass diese und weitere positive Eigenschaften in seinem unnachahmlichen Charme zum Ausdruck kamen, werden seine Freunde und SportkollegInnen wohl niemals vergessen.

Ein erfülltes Sportlerleben hat nun sein Ende gefunden. Die österreichische Tischtennis-Familie trauert um den einzigartigen Menschen Karl Böhmer, wird sich aber immer wieder mit Freude daran erinnern, mit welch positiver Einstellung er das Leben und den Sport gemeistert hat.

 

 


Tischtennis-Familie trauert um Karl Böhmer

15.02.2019 22:29

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