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Wunschkandidat Jindrak wird Sportdirektor

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Große Aufgaben warten auf den neuen Sportdirektor Karl Jindrak. Der Doppel-Europameister von 2005 (damals an der Seite von Ex-Weltmeister Werner Schlager) war der Wunschkandidat von ÖTTV-Präsident Hans Friedinger:

 „Wir freuen uns mit Jindrak die perfekte Lösung für diese Position gefunden zu haben. Karl war einerseits ein hervorragender Spieler, fungiert aber dazu bis heute als Competition Director des Weltverbandes ITTF. Somit weiß er genau wie er mit Sportlern und Trainern umgehen muss, außerdem hat Jindrak den perfekten Draht zu den Entscheidungsträgern im Weltverband.“

Hier ein Wikipedia-Auszug:

Karl Jindrak (* 10. Dezember 1972 in Wien).

Seine größten Erfolge feierte Karl Jindrak im Doppel mit Werner Schlager, dessen Doppel-Partner er über 20 Jahre war.

Nach seiner aktiven Karriere übernahm er Trainer-Funktionen bei seinem Verein SVS Niederösterreich und seit Februar 2006 Manager-Aufgaben bei dem Internationalen Tischtennisverband ITTF als Competition Director.

Erfolge

Einzel

Weltmeisterschaften:

2005: Aus in 1. Runde

2003: Aus in 1. Runde

  • Europameisterschaften

2003: 3. Runde

Doppel mit Werner Schlager

Olympische Spiele:

2004: Runde 3

2000: Viertelfinale

1996: Aus in der Vorrunde

  • Weltmeisterschaften

2003: Viertelfinale

  • Europameisterschaften

Europameister 2005

2003: 3.-4. Platz (Semifinale)

2002: 3.-4. Platz (Semifinale)

2000: 3.-4. Platz (Semifinale)

1998: 3.-4. Platz (Semifinale)

Jindrak qualifizierte sich mit Werner Schlager von der Gründung der ITTF Pro Tour 1996 bis zur letzten Saison seiner Karriere 2005 in jedem Jahr für die Pro Tour Finals der besten 8 Doppel-Teams der Tour.

Im Jahr 1999 erreichten sie mit dem Einzug ins Semifinale. In den übrigen Jahren verloren sie im Viertelfinale.

Team

 

Der neue Sportdirektor Karl Jindrak im Gespräch: 


Alles neu – heißt es beim österreichischen Tischtennis-Verband durch die Pensionsantritte von Generalsekretär Rudi Sporrer und Sportkoordinator Fritz Svoboda kam es zu Personalwechsel. Den neuen „General“ Mathias Neuwirth nahm die ÖTTZ bereits in der letzten Ausgabe ins „Kreuzverhör“. Nun präsentieren wir den neuen Sportdirektor Karl Jindrak (45) – der Doppel-Europameister von 2005 wird sein Amt ab 1. Juni antreten – im Gespräch mit ÖTTV-Medienchef Miguel Daxner . . .

Herr Jindrak, Sie waren der Wunschkandidat für diese wichtige Position als Sportdirektor. Es werden viele Erwartungen an Sie gerichtet. Wie sehen Sie Ihre neuen Herausforderungen?

Ich glaube, dass diese Position für mich eine große Aufgabe sein wird. Das Team im Verbandsbüro ist jahrelang eingespielt. Hier muss ich erst einmal Fuß fassen und meinen Platz „im wahrsten Sinne des Wortes“ erst finden. Auch im Nationalteam haben sich mittlerweile Automatismen eingespielt, welche ich auf jeden Fall mit jedem einzelnen Spieler besprechen und wieder einen geregelten Ablauf in bestimmte Mechanismen bringen möchte.

Ich möchte nah am National Team sein, um sehen zu können, was verbessert werden kann. 

Wirkt die Tatsache, dass Sie Wunschkandidat waren, auch Druck auf Sie aus?

Nein, ich habe meine Vorstellungen, wie ein Nationalteam zu sein hat, wie es sich zu präsentieren hat, wie es zu trainieren hat und diese Vorstellungen möchte ich gemeinsam mit dem Team und dem ganzen ÖTTV Stab umsetzen.

Sie waren Competition Director beim Weltverband ITTF. Dabei verantwortlich für Weltmeisterschaften, World Tour Finals, Weltcups und natürlich Olympische Spiele. Was waren Ihre persönlichen Highlights im Rahmen dieser Tätigkeiten?

Ich war für 12 Weltmeisterschaften, 12 World Tour Grand Finals, 30 World Cups, mehr als 250 World Tour Turniere und in London 2012 für die Olympischen Spiele verantwortlich. Es gibt unzählige Highlights zu erzählen. Aber generell, wenn man als Hauptverantwortlicher eines Turniers das Kompliment der Spieler bekommt, dass alles perfekt organisiert wurde, sind das meine persönlichen Highlights, da ich die Bestätigung erhalten habe, dass wir an alles gedacht und alles richtig gemacht haben.

Sie haben auf anderen Kontinenten in diesem Zusammenhang viel erlebt und gesehen wie es nicht geht. Plaudern Sie ein wenig aus dem Nähkästchen . . .

Es gäbe unzählige Stories, wo es auch einmal nicht so gut gelaufen ist. Zwei Highlights gab es in Indien: Einmal wurde ich etwa 24 Stunden vor Turnierbeginn zu einem Betonplatz mit vier Wänden geführt und ich habe gefragt, wo denn die Halle sei? Sie sagten, dass ich bereits in der Halle stehen würde, und dass sie etwas in Zeitverzug sind! Es gab weder Türen, Dach noch montiertes Licht in der Halle. Am Ende schaffte der Veranstalter aber das Unmögliche und 24 Stunden später konnten wir dort doch noch Tischtennis spielen.

Das zweite passierte in Neu Delhi im Indira Gandhi Stadium. Eine riesen Halle, in der unter dem Dach eine 20-köpfige Makaken Affen-Familie lebte. Die waren natürlich sehr aktiv und ließen ihr „Geschäft“ auch einmal direkt auf den Tisch oder in die Spielbox aus zirka 20m Höhe fallen. Mit sehr viel Energie detonierte das „Geschäft“ auf Tisch und Boden. Bei diesem Turnier mussten wir andere Dinge berücksichtigen. Auf Affen zu achten, war für mich Neuland!

Letztendlich sind Sie nun „nur noch“ für einen nationalen Verband zuständig. Ein Rückschritt?

Nein, ich sehe es als eine neue und komplett andere Herausforderung, aber keinesfalls als Rückschritt.

Sie sind ja noch immer für einige Spezialaufgaben für den ITTF verantwortlich. Ist das kombinierbar – oder sogar ein Plus für den ÖTTV?

Ich denke, dass der ÖTTV und auch ich profitieren können, da ich immer noch etwas Einfluss bei Entscheidungen der ITTF nehmen kann, aber natürlich ist mein Fokus beim National-Team und ich kann die Wünsche und Probleme der Spieler oder des Verbands bei der ITTF vorbringen und einfließen lassen.

Sie haben weltweit viele Verbände und Trainer sowie Sportdirektoren anderer Länder kennengelernt. Was können Sie davon in Österreich einbringen und welches System ist für rot-weiß-rot umsetzbar?

Das ist wohl die schwierigste Frage. Meine Erfahrungen und Feedback von verschiedensten Nationen, Verbänden und Sportdirektoren sind sicherlich interessant, aber man kann Systeme nicht 1:1 umsetzen. Was in einem Land super läuft, heißt nicht, dass es in Österreich funktionieren kann. Es kann das eine oder andere als Ansatz mitgenommen werden.

Ich denke, das allerwichtigste wird sein, dass wir ein zentrales Trainingszentrum mit einer großen Gruppe und vielen Trainern realisieren. Diese Trainingstruppe soll eine Einheit werden und jeder soll 100% für sich und seine Kollegen geben.

Was ich momentan etwas vermisse, ist der Teamspirit. Wenn ich bei internationalen Veranstaltungen war, habe ich gesehen, dass Kollegen unterstützt werden. Ich denke, da ist Aufholbedarf in unserem Team.

Sie waren bei den Staatsmeisterschaften in Wolfsberg, haben das Länderspiel gegen Portugal gesehen und sich viel mit dem Vizepräsidenten für Sport, Peter Eckel, ausgetauscht. Wie ist Ihr Momentan-Eindruck der Herren-Nationalmannschaft und was ist bei der Team-WM in Schweden ab Ende April möglich?

Ich denke, beide Mannschaften haben sehr hohes Potential. Ich denke, an einem guten Tag können sie fast jedes Team der Welt schlagen. Je nachdem, wie das Team in das Turnier startet, es gehört sicherlich auch etwas Glück dazu, aber ich hoffe, dass sie ins Viertelfinale kommen. Mit einer guten Auslosung und einer guten Vorrunde ist es möglich.

Woran muss Österreich im Nachwuchs arbeiten?

Ich denke, mit Richard Scharf unserem Nachwuchs-Sportdirektor, ist der Nachwuchs in guten Händen. Wir haben sehr gute Nachwuchstrainer wie Jarek Kolodziejzyk. 

Wo ich gerne mithelfen würde, wäre dass wir eine Trainingstruppe zusammenbekommen. Der Nachwuchs kann sicherlich vom A – Kader profitieren und umgekehrt. Auch die Trainer könnten gezielter Zusammenarbeiten und Synergien entwickeln. Wir brauchen hierzu einen professionellen Stützpunkt bei den Herren, der in den nächsten Monaten sicherlich unser Hauptthema sein wird.

Die Leistungs- und Talentezentren stehen im Mittelpunkt des ÖTTV-Arbeitsplanes – welche Strategie verfolgen Sie dabei?

Diese Entscheidung ist absolut wichtig und zukunftsentscheidend. Ich glaube, ein professionelles Umfeld für die Spieler zu schaffen sollte unsere höchste Priorität sein. Quasi eine zweite Werner Schlager Academy zu schaffen, sollte unser Ziel sein.

Sie haben an der Seite von Ex-Weltmeister Werner Schlager große Erfolge, darunter auch den Doppel-EM-Titel 2005 gefeiert. Welche Erfahrungen können Sie als ehemaliger Weltklassespieler einbringen?

Ich weiß noch von damals, dass Spieler manchmal ihren „eigenen Dickschädel“ haben und die meisten „in ihrer eigenen kleinen Welt“ leben.

Auf diesem Weg sollten wir als ÖTTV, unsere Spieler so gut es geht und mit den Möglichkeiten die wir haben, begleiten und die Spieler so gut es geht versuchen, zu verstehen. Ich denke, da ich eben selber ein Weltklassespieler gewesen bin, werde ich unsere Spieler, nicht immer, aber meistens, verstehen.   

Der große Traum ist eine olympische Medaille. Wie ist dieser Traum – im Idealfall bis Tokio 2020 – realisierbar?

Die Priorität ist, dass wir uns für Tokio 2020 ideal qualifizieren. Wir sollten versuchen, uns in ALLEN Bewerben zu qualifizieren; Herren Team, Damen Team, Herren Einzel, Damen Einzel, Mixed Doppel.

Sobald wir uns qualifiziert haben, wird das Hauptaugenmerk daran liegen, den Spielern eine perfekte Vorbereitung bieten zu können. Um zu überraschen, muss jeder 100% und mehr am gleichen Tag abrufen. Natürlich kommt am Ende das Quäntchen Glück dazu.

 

Nächste Termine:

29.4..-6.5. Team Weltmeisterschaften in Halmstad/Swe
11.5. Frauen-Halbfinale deutsche Bundesliga
12.5. Ö-Bundesliga-Finalturnier in Wels
13.5. Champions League und ETTU-Cup-Finale, Hinspiele
16.5..-20.5. Thailand Open (Challenger)
18.5. Champions League und ETTU-Cup-Finale, Rückspiele
22.5..-27.5. World Tour Hong Kong
26.5. Finale deutsche Bundesliga
29.5..-3.6. Platin Tour China Open
5.6..-10.6. World Tour Japan
15..-24.7. Nachwuchs-EM in Rumänien
17..-22.7. Platin Tour Korea
24..-29.7. Platin Tour Australien
5.8. EM erste Phase: Ungarn – Österreich (Herren)
14..-18.8. World Tour Bulgarien
21..-25.8. World Tour Tschechien
18..-23.9. Europameisterschaften in Alicante/Spa
5..-18.10. Olympic Youth Games Buenos Aires/Arg
1..-4.11. World Tour Schweden
6..-11.11. Platin Tour Austrian Open Linz

Foto von der Pressekonferenz:

v.l. Generalsekretär Mathias Neuwirth, Sportdirektor Karl Jindrak, Präsident Hans Friedinger, Stefan Fegerl, Ströck-Marketing Andrea Unger-Posch by Julia Geiter


Wunschkandidat Jindrak wird Sportdirektor
26.04.2018 15:54

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