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7. Tag Europameisterschaften 2010

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Werner Schlager und  Liu Jia im Viertelfinale!

paulik

Bericht des ÖTTV-Pressereferenten Wolfgang Paulik:


 
Liu Jia weiter souverän
 
Konnte man die ersten beiden Runden noch als lockere Aufwärmübungen bezeichnen, zeigte sich Österreichs Tischtennis-Nummer eins Liu Jia auch im ersten richtigen Härtetest von ihrer besten Seite. Italiens Nikoleta Stefanova, im Regelfall ein echter Prüfstein, konnte "Susi" in keiner Phase gefährlich werden und musste die Überlegenheit der 28-jährigen Froschbergerin beim 4:0 (4,10,7,3) anerkennen. Knapp lediglich Satz zwei, den die Österreicherin im Nachspiel mit 12:10 für sich entscheiden konnte. In Durchgang drei leistet sich Liu Jia dann zwar eine kleine schöpferische Pause, als ihre Gegnerin von 3:7 auf 7:7 ausgleichen konnte legte sie aber wieder einen Gang und holte sich durch vier Puntgewinne in Folge auch diesen Satz. Damit war der Widerstand der Italienerin gebrochen, mir einem abschlißenden 11:3 fixierte sie den Aufstieg ins Achtelfinale. Hier geht es heute abend (Beginn 19:10 Uhr) gegen die Luxemburgerin Ni Xian Lian, die sich gegen Iveta Vacenovska, Teamkollegin von Liu Jia bei Froschberg, duchsetzen konnte. Die 47(!) jährige Ni, Mannschaftsweltmeisterin 1983 und Einzeleuropameisterin 1998 und 2002, ist auf Grund ihrer unangenehmen Spielweise immer noch brandgefährlich und konnte Liu Jia unter anderem bei der EM 2007 in Belgrad besiegen. Das Auskam hingegen für Li Qiangbing, Angstgegnerin Georgina Pota (Ungarn) war beim 1:4 (-12,-7,5,-7,-8) neuerlich nicht zu biegen.
 
Liu Jia nach Abwehr von vier Matchbällen im Viertelfinale
 
Zu einem Siebensatzkrimi auf des Messers Schneide entwickelte sich das Achtelfinalspiel von Liu Jia bei den Europameisterschaften in Ostrau. 3:1 führte die Österreicherin gegen die 47(!)-jährige Ni Xia Lian bereits in Sätzen, musste aber in weiterer Folge den Ausgleich hinnehmen und stand im Entscheidungssatz bei 6:10 unmittelbar vor dem Aus. Bei aller Routine ihrer Gegnerin, die 1983(!) als Nummer zwei der Welt bereits Mannschafteweltmeisterin war und nach ihrer Einbürgerung in Luxemburg 1998 und 2002 Einzeleuropameisterin wurde, fightete "Susi" zurück, holte Punkt für Punkt auf und verwandelte bei 11:10 ihren ersten Matchball zum kaum mehr für möglich gehaltenen 4:3-Erfolg (6,7,-7,9,-8,-7,10). Morgen Samstag geht es für die symphatische Linzerin daher bereits um eine mögliche Medaille, Gegnerin im Viertelfinale ist die Deutsche Kristin Silbereisen, die sich gegen die als Nummer zwei gesetzte Shen Yanfei überraschend durchsetzen konnte.
 
"Ich bin überglücklich, dass ich dieses Spiel noch gewinnen konnte. Am Anfang hat sie mit meiner Taktik nichts anfangen können, nach zwei Sätzen hat sie sich aber besser darauf eingestellt. Sie hat mir sehr viel in Rückhand gespielt, dadurch bekam ich wieder Schmerzen in meinem Ellbogen. Im letzten Satz habe ich dann wieder mehr mit der Vorhand punkten können. Dass es sich bei 6:10 noch ausgegangen ist war natürlich auch ein bißchen Glück. Aber ich habe einfach jeden Punkt konzentriert weitergespielt und nicht an den Spielstand gedacht.", freute sich die 28-jährige über den Viertelfinaleinzug.
 
3.Runde        Li Qiangbing - Georgina Pota (UNG)    1:4 (-12,-7,5,-7,-8)
                    Liu Jia - Nikoleta Stefanova (ITA)         4:0 (4,10,7,3) 
 
Achtelfinale   Liu Jia - Ni Xia Lian (LUX)   4:3 (6,7,-7,9,-8,-7,10)
 
Viertelfinale   Liu Jia - Kristin Silbereisen (GER)   Samstag, 15:20 Uhr
 
 
 
Gardos/Habesohn verpassen nach Fünfsatzkrimi Viertelfinale
 
Dreimal waren Robert Gardos und Daniel Habesohn im vierten Satz bei 2:1-Satzführung nur noch einen Punkt vom Viertelfinaleinzug entfernt, dreimal schafften die Franzosen Mattenet/Lebesson den Ausgleich und retteten sich in den Entscheidungssatz. In diesem gerieten die Österreicher nach ausgeglichenem Beginn bis 4:4 zwar mit 4:7 ins Hintertreffen, schafften aber auf 9:9 den Ausgleich. Dreimal konnten sie anschließend Matchbälle abwehren, vergaben selbst einen Vierten, ehe der Linkshänder Lebesson die Franzosen mit einer krachenden Vorhand doch noch mit 3:2 (-9,8,-9,13,13) in die Runde der letzten acht schoss. Die Sätze vier und fünf jeweils mit 13:15 verloren - das ist bitter! Vorallem wenn man bedenkt, dass im Viertelfinale mit Kou Lai/Pryshchepa aus der Ukraine durchaus schlagbare Gegner um die Medaille gewartet hätten ...
 
Achtelfinale    R.Gardos/D.Habesohn - Mattenet/Lebesson (FRA)   2:3 (9,-8,9,-13,-13)
 
Schlager rettet Österreichers Ehre
 
Beinahe wäre der heutige Spieltage bei den TT-Europameisterschaften für Österreichs Herren zum schwarzen Freitag geworden. Aber einmal mehr war auf Werner Schlager Verlass, im Drittrundenspiel gegen Lokalmatador Petr Korbel ließ er sich auch vom zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, holte sich die Sätze vier, fünf und sechs und trifft nun im heutigen Achtelfinale ab 20.50 Uhr auf den Franzosen Christophe Legout.
 
Gardos und Chen ausgeschieden
 
Nach der hauchdünnen Doppelniederlage hatte Robert Gardos gegen Patrick Baum neuerlich mit dem Fluch der knappen Sätze zu kämpfen. Bereits den Eröffnungssatz musste er nach Abwehr von sieben Satzbällen noch mit 17:19 abgeben, nach dem zwischenzeitlichen 11:5-Ausgleich gingen auch die Durchgänge drei und vier im Nachspiel mit 13:15 bzw. 10:12 verloren. Nun war der Deutsche endgültig nicht mehr zu stoppen, mit 11:4 holte er sich Satz fünf rasch zum 4:1-Erfolg. Überraschend kam das Aus für Chen Weixing. Östereichs Nummer zwei ging gegen Marcos Freitas zwar als Favorit an die Platte, der Portugiese war aber taktisch perfekt eingestellt und konnte als Linkshänder gewaltigen Druck in die Rückhandseite von Chen erzeugen ohne dabei überhastet und ungeduldig zu agieren. Der Austrochinese konnte dadurch zu selten seine gefürchteten Gegenangriffe starten und konnte sich kaum aus der Umklammerung seines Gegners befreien. Mit 1:4 (-9,-5,5,-5,-5) fiel die Niederlage auch in den Satzergebnissen ziemlich deutlich aus.
 
Schlager bärenstark ins Viertelfinale
 
Nach zwei lockeren 4:0-Auftaktsiegen in den Runden eins und zwei und einem 4:2 über Lokalmatador Petr Korbel zeigte Werner Schlager im Achtelfinale gegen den Franzosen Christophe Legout Tischtennis auf allerhöchstem Niveau. Vom ersten Ballwechsel an agierte der Vize-Europameister vom Vorjahr ungemein konzentriert und ließ nie einen Zweifel über den Ausgang aufkeimen. Zu überlegen zeigte sich 37-jährige Östereicher gegen seinen um ein Jahr jüngeren Gegner, beherrschte das Geschehen nach Belieben und ist nach einem 4:0 (8,4,7,6) nur mehr einen Sieg von seiner insgesamt 17. EM-Medaille entfernt. Gegner in diesem Spiel ist Belgiens Dauerbrenner Jean-Michel Saive.
 
"Ich bin mit meiner Leistung von heute zufrieden, ich habe meine Taktik opimal umsetzen können. Außerdem konnte ich sein Service sehr gut retournieren, dadurch kam er kaum in den Angriff. Er musste dann sehr viel Risiko nehmen, dadurch hat sich auch seine Fehlerquote erhöht.", freute sich der Österreicher über den klaren Sieg.
 
 
3.Runde       Chen Weixing - Marcos Freitas (POR)    1:4 (-9,-5,5,-5,-5)
                   Werner Schlager - Petr Korbel (CZE)       4:2 (-6,12,-7,6,5,8)
                   Robert Gardos - Patrick Baum (GER)     1:4 (-17,5,-13,-10,-4)
 
Achtelfinale   Werner Schlager - Christoph Legout (FRA)   4:0 (8,4,7,6)
 
Viertelfinale   Werner Schlager - Jean-Michel Saive (BEL)  Samstag, 18:00 Uhr

7. Tag Europameisterschaften 2010

12.12.2011 14:00

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