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Bitteres 2:3 der Herren gegen Russland

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Lange Zeit sah es nach der siebenten Medaille für Österreichs Herren bei Mannschafts-Europameisterschaften aus. 2:0 führte man gegen Russland, hatte beim Zwischenstand von 2:1 in Spiel vier bei 2:0 in Sätzen schon eine Hand an der Medaille – nach zwei Fünfsatz-Niederlagen in den letzten beiden Matches stand man aber mit leeren Händen da ...

by Wolfgang Paulik
Presse ÖTTV

Wie schon gestern gegen Polen machte auch heute wieder Daniel Habesohn den Anfang und sorgte auch pflichtbewusst für Führung. Gegen den wie Habesohn in der deutschen Bundesliga unter Vertrag stehende Vladimir Sidorenko holte er Satz eins mit 11:7, musste anschließend nach 8:5 aber den Ausgleich hinnehmen. Nach 4:6 in Satz drei reichte es mit 11:7 aber noch zur neuerlichen Führung, mit einem sicheren 11:6 beendete er das erste Einzel. Bestens disponiert zeigte sich danach Robert Gardos. Der 42-Jährige benötigte gegen den erst 19-jährigen Maksim Grebnev zwar einige Zeit um seinen Rhythmus zu finden, übernahm ab 4:8 in Satz eins aber das Zepter. Nach einem 11:4 fand der verunsichert wirkenden St.Petersburger erst in Durchgang drei wieder besser ins Spiel. Seine 6:4-Führung konnte Gardos aber rasch egalisieren, bei 9:9 nutzte der Österreicher den Vorteil des eigenen Aufschlages und servierte souverän aus.

Andreas Levenko konnte jedoch im dritten Spiel den psychologischen Vorteil der rot-weiß-roten Führung nicht nutzen. Nach raschem 0:2 gegen den 20-jährigen Lev Katsman, wie Teamkollege Sidorenko beim deutschen Bundesligisten TTC Neu Ulm unter Vertrag, konnte er mit 11:9 zwar verkürzen, gerade als er bei 4:1 in Durchgang vier endgültig zurück im Match schien, kam wieder Sand ins Getriebe. Bei 6:10 konnte der Österreicher noch drei Matchbälle abwehren, nach einem Time-Out verwertete Katsman aber die vierte Chance und ließ im russischen Team erstmals wieder Hoffnung aufkeimen.

Drei Matchbälle vergeben

Danny Habesohn musste daher ein weiteres Mal an die Platte - und es sollte sich einmal mehr ein wahrer Krimi entwickeln! Der Österreicher lag gegen einen ambitioniert beginnenden Maksim Grebnev rasch mit 4:7 zurück, ließ er sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, ging mit 11:8 in Führung, und holte auch Durchgang zwei nach 0:3-Beginn mit 11:9. Dann kam aber die Zeit des Russen. Mit 11:6 und 11:7 holte er den Ausgleich, und legte im Entscheidungssatz wie Trance mit 4:0 los. Der Wiener fightete aber zurück, ging 6:4 in Führung und stand bei 10:8 unmittelbar vor dem Sieg und der Medaille. Gerade jetzt konnte er den eigenen Aufschlag aber nicht nutzten, ließ beide Matchbälle ungenutzt, einen dritten bei 11:10 ebenfalls und musste seinem Gegner am Ende mit 12:14 noch zum Sieg gratulieren.

Zweite Fünfsatz-Niederlage

Die Entscheidung musste damit im fünften und letzten Spiel fallen. Und nach der gelungenen Aufholjagd waren die jungen Russen in Person von Vladimir Sidorenko nicht mehr zu halten, auf der österreichischen Seite war hingegen die Verunsicherung greifbar. Eineinhalb Sätze schien der Russe das Spiel sicher im Griff zu haben, nach einem 11:6 lag er auch in Durchgang zwei bis zur Satzmitte voran, ehe Robert Gardos noch einmal zusetzen konnte und mit 11:9 und 11:8 die Führung übernahm. Aber einmal mehr sollte es nicht reichen. Mit 11:9 erzwang Sidorenko den Entscheidungssatz, in dem er ab 4:4 entschlossener wirkte und mit 11:5 die russische Medaille fixierte.


Österreich gegen Russland     2:3

Daniel Habesohn – Vladimir Sidorenko   3:1 (7,-9,7,6)
Robert Gardos – Maksim Grebnev   3:0 (8,4,9)
Andreas Levenko – Lev Katsman   1:3 (-5,-8,9,-9)
Daniel Habesohn – Maksim Grebnev   2:3 (8,9,-6,-7,-12)
Robert Gardos – Vladimir Sidorenko   2:3 (-6,9,8,-9,-5)

Foto by ETTU


Bitteres 2:3 der Herren gegen Russland

01.10.2021 12:27

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