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EM-Vorschau

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Nach den Austrian Open in Wels und dem Bundesliga-Opening in Stockerau reisen Österreichs Tischtennis-Asse vom 25. September bis 4. Oktober zu den Europameisterschaften nach Russland.

Austragungsort ist das Expo-Center in Ekaterinburg, der wichtigsten Industriemetropole des Urals und viertgrößte Stadt des Landes. Nach den EM 2008 in St.Petersburg und der Team-WM 2010 in Moskau ist Russland damit zum dritten Mal Gastgeber eines bedeutenden internationalen TT-Events.

Nach der Team-EM 2014 in Lissabon kommen heuer wieder komplette Titelkämpfe zur Austragung, im Anschluss an die Mannschaftsbewerbe werden die Titel in Einzel und Doppel vergeben. Der Österreichische Tischtennis Verband entsendet ein insgesamt neunköpfiges Aufgebot an Aktiven (fünf Herren, vier Damen), wobei Li Qiangbing aus familiären Gründen nach dem Team-Event wieder die Heimreise antreten wird. In diesem Bewerb gilt es für unsere Damen die erste Mannschaftsmedaille zu verteidigen, nach einer Finalniederlage gegen Deutschland holte man in der portugiesischen Hafenstadt im Vorjahr sensationell Silber. Eine deutliche Ergebnisverbesserung streben unsere Herren an, beendeten man doch die Hammer-Vorgruppe mit den beiden späteren Finalisten Portugal und Deutschland sehr unglücklich auf Rang drei und mussten sich daher in der Endabrechnung mit Position elf zufrieden geben.

ÖTTV-Präsident Hans Friedinger sieht den Kontinentalwettkämpfen optimistisch entgegen: „Wir werden natürlich alles daran setzen, mit der einen oder anderen Medaille nach Hause zu kommen. Die größten Chancen haben wir wahrscheinlich in den Team-Bewerben, hier zählen wir sowohl bei den Damen als auch bei den Herren zu den Medaillenanwärtern. Im Damen-Einzel ist Liu Jia trotz zuletzt schwankender Leistungen immer für Edelmateall gut, und unser Paradedoppel Gardos/Habesohn zählt nach Gold 2012 und Silber 2013 ohnehin zu den besten Paarungen Europas. Wir sind also durchaus gut aufgestellt.“

Voller Zuversicht gehen auch die Aktiven in die Wettkämpfe, konnten sie doch - bis auf eine Ausnahme – eine perfekte Vorbereitung genießen. Robert Gardos: „Wir konnten uns 12 Tage optimal vorbereiten, hatten sehr gute Trainingspartner. Ein besonderes Lob auch an den Verband, der uns eine ausreichende Menge an den original Wettkampfbällen organisieren konnte.“ Lediglich Daniel Habesohn wurde von einer Lebensmittelvergiftung gebremst: „Im Anschluss an das Bundesliga-Opening habe ich offensichtlich etwas Verdorbenes gegessen. Ich konnte fast eine Woche nicht spielen und habe 4 kg abgenommen. Zweimal musste ich sogar ins Spital. Zum Glück habe ich schon davor gut trainiert und war in guter Verfassung.“ Ging die Vorbereitung der Herren in der Werner Schlager Academy in schwechat über die Bühne, holten sich unsere Damen in Linz den letzten Feinschliff. „Wir haben alle das Letzte gegeben, unser Ziel ist die Mannschaftsmedaille zu wiederholen. Liu Jia hat so viel trainiert wie noch nie seit der Geburt ihrer Tochter!“, fasste Li Qiangbing die positive Stimmung zusammen.

Spielmodus

Österreich spielt sowohl mit den Damen als auch mit den Herren in der obersten Kategorie des Team-Bewerbes, der aus sechzehn Mannschaften bestehenden Championship Division. Gespielt in vier Vierergruppen, die beiden Erstplatzieren erreichen das Viertelfinale. Die Gruppendritten- und Vierten spielen in weiterer Folge um die Ränge neun bis sechszehn. Im Einzel gibt es ein Hauptfeld mit 64 Teilnehmern, im Doppel wird mit einem 32er-Hauptfeld begonnen. Die ersten beiden Tage der Individualbewerbe stehen ausschließlich im Zeichen der Qualifikation. Werden die Individualbewerbe erst im Laufe der Veranstaltung ausgelost, liegt der Spielplan für Mannschaftswettkämpfe bereits vor. Die rot-weiß-roten Herren treffen in Gruppe C auf Schweden, Gastgeber Russland sowie Rumänien, das Damenteam muss sich in Gruppe B mit Frankreich, Serbien und ebenfalls Rumänien messen.


Das österreichische Aufgebot

Kader-Herren: Robert Gardos, Stefan Fegerl, Chen Weixing, Daniel Habesohn, Dominik Habesohn
Kader-Damen: Liu Jia, Sofia Polcanova, Amelie Solja, Li Qiangbing (nur Mannschaft)

Herren-Doppel: R.Gardos/Da.Habesohn, St.Fegerl/Joao Monteiro (POR), Do.Habesohn/Elias Ranefur (SWE)
Damen-Doppel: S.Polcanova/A.Solja, Liu Jia/I.Vacenovska (CZE)


Rahmenzeitplan

25.September - 29.September: Teambewerbe
30.September - 4.Oktober: Individualbewerbe

Auf Grund eines TV-Wunsches des Gastgeberteams wurden Spiele der Russland-Gruppe der Herren verschoben. Da dies die Gruppe unserer Herren ist, haben sich unsere Spielzeiten geändert. Die Damen und Herren spielen am Freitag nur einmal, am Samstag müssen sie jeweils zweimal zeitgleich an die Platte.


Vorrundenspiele Mannschaft: (alle Angaben österreichsicher Zeit)

Herren:
Österreich – Schweden Freitag, 25. September, 13.00 Uhr
Österreich – Rumänien Samstag, 26. September, 7.00 Uhr
Österreich – Russland Samstag, 26. September, 16.00 Uhr

Damen:
Österreich – Frankreich Freitag, 25. September, 10.00 Uhr
Österreich – Rumänien Samstag, 26. September, 7.00 Uhr
Österreich – Serbien Samstag, 26. September, 16.00 Uhr


Titelverteidiger:

Herren-Mannschaft: Portugal (2014)
Damen-Mannschaft: Deutschland (2014)
Herren-Einzel: Dimitrij Ovtcharov (GER/2013)
Damen-Einzel: Li Fen (SWE/2013)
Herren-Doppel: Tan Ruiwu/Wang Zengyi (CRO/POL/2013)
Damen-Doppel: Petrissa Solja/Sabine Winter (GER/2013)


EM-Vorschau

21.09.2015 15:34

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