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Favoriten- und Außenseiterrolle

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Österreichs Damen stellen bei den Heim-Europameisterschaften ein personell kleines Team, an Zielen und Möglichkeiten allerdings ein hochkarätiges ...

Im Einzel gilt Liu Jia als Mitfavoritin auf Gold, Amelie Solja und Sofia Polcanova könnten bei dieser EM zur großen Überraschung werden und Karoline Mischek darf mit ihren 15 Jahren einiges an Erfahrung sammeln. Bei der Pressekonferenz in Linz, Montagmittag, gab Österreichs aussichtsreiches Damenteam einen Ausblick auf die Erwartungen bei den Europameisterschaften, ihre persönlichen Ziele und die Chancen auf Edelmetall.

Liu Jia, Europameisterin von 2005, : "Ich freue mich mit meinen neuen Mannschaftskolleginnen eine schlagkräftige Truppe zu bilden. Wir haben jetzt eine starke Nummer 2 und 3 und damit gegen alle Nationen gute Chancen." Die Oberösterreicherin möchte allerdings noch nicht zu weit in die Zukunft blicken. Der Fokus liegt zunächst auf dem Qualifikationsspiel gegen die Türkei, Freitag 10:00 Uhr. "Zuerst gilt die volle Konzentration dem schweren Spiel gegen die Türkei. Erst dann werden wir uns mit unseren nächsten Gegnerinnen aus den Niederlanden beschäftigen", sagt Liu Jia weiter.

Sollten die ersten beiden Hürden, Türkei und die Niederlande, erfolgreich gemeistert werden, käme es im Viertelfinale, wie bei den Herren schon am Freitag im Achtelfinale, zum Aufeinandertreffen mit dem Erzrivalen Deutschland. Liu Jia: "Deutschland hat sich gegenüber den letzten Jahren mit zwei absoluten Spitzenspielerinnen verstärkt. Dadurch ist aber auch der Druck gewinnen zu müssen bei ihnen."

Während im Mannschaftsbewerb Liu Jia, Amelie Solja, Sofia Polcanova und Karoline Mischek zur großen Überraschung der EM werden könnten, steht "Susi" bei den Buchmachern auf eine Medaille im Einzel weit oben auf der Liste. Auch ihre eigenen Erwartungen sind hoch gesetzt: "Ich darf mir selbst nicht zu viel Stress machen. Mit der richtigen Dosis an positiver Spannung und der Freude am Spielen, ist alles möglich. Meine Motivation ist top und ich werde ganz sicher mein Bestes geben."

Neben Liu Jia hat in den vergangenen Monaten vor allem Amelie Solja für viel Aufsehen gesorgt. Aktuell steht sie auf Rang 52 der Weltrangliste und die Richtung zeigt weiter nach oben. Erst am vergangenen Wochenende konnte sie in der heimischen Bundesliga Daniela Dodean, die zwölf Plätze vor ihr in der Weltrangliste liegt, 3:2 besiegen. Amelie Solja: "Im Februar konnte ich gegen die Nummer 17 der Welt gewinnen, gegen die Nummer 10 und 15 hatte ich Matchbälle. Ich weiß, dass ich auch gegen besser klassierte Gegnerinnen gute Chancen habe. Mein Ziel ist es, zunächst meine Setzung zu bestätigen und die dritte Runde zu erreichen. Dann möchte ich noch die eine oder andere Favoritin ärgern können." Auf den Mannschaftsbewerb angesprochen meint sie: "Wenn wir gegen die Türkei gewinnen ist alles möglich."

Die 19-jährige Sofia Polcanova fiebert ihrem ersten EM-Einsatz in der Mannschaft entgegen: "Ich freue mich riesig, dass ich endlich für Österreich im Teambewerb spielberechtigt bin und bei der Heim-EM meine Premiere feiere." Bei der EM im Vorjahr in Herning (Dänemark) war die Froschbergerin schon im Einzel dabei und erreichte die Runde der besten 32: "Dieses Ergebnis möchte ich gerne wiederholen, vielleicht geht es sogar noch besser".

Für das 15-jährige "Teamküken" Karoline Mischek sind die Heim-Europameisterschaften ein besonderes Erlebnis: "Es ist für mich eine unglaubliche Erfahrung gemeinsam mit absoluten Topspielerinnen in einem Team starten zu dürfen, und das bei einer EM der Allgemeinen Klasse. Bis jetzt habe ich nur bei Jugend-Europameisterschaften gespielt." Naturgemäß verfolgt die junge Österreicherin bescheidene Ziele: "Auch wenn es schwierig wird, mein Ziel ist ein Spiel zu gewinnen."

Damen-Bundestrainer Liu Yan Jung zeigt sich mit dem Verlauf der bisherigen Vorbereitung zufrieden: "Je näher die EM rückt, umso größer ist der Druck, aber es ist ein positiver Druck. Die gesamte Mannschaft hat über längere Zeit sehr gut trainiert, man sieht bei allen deutliche Leistungssteigerungen. Die Spielerinnen haben auch ihre Probleme erkannt und daran gearbeitet. Sie konnten über die gesamte Vorbereitung die richtige Spannung halten und dementsprechend gut arbeiten."

 
Favoriten- und Außenseiterrolle

30.09.2013 14:34

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