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Habesohn um Olympiaticket

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Im Guimaraes (Portugal) beginnt am Mittwoch das europäische Olympia-Qualifikationsturnier im Einzel. In einem fünftägigen Turnier (21. bis 25. April) werden bei den Herren insgesamt fünf Startplätze für die Sommerspiele in Tokio vergeben. Für Österreich wird nur Daniel Habesohn ins Rennen gehen ...

by Wolfgang Paulik
Presse ÖTTV

Österreichs Damen haben durch die erfolgreiche Qualifikation mit der Mannschaft automatisch auch das Maximalkontingent von zwei Teilnehmerinnen am Einzelbewerb in der Tasche und ersparen sich daher die Reise auf die iberische Halbinsel. Da unsere Herren beim Team-Qualifikationsturnier im Jänner 2020 den frühzeitigen Sprung auf den Olympiazug verpassten, müssen sie nun auf anderem Weg um die Teilnahme kämpfen. Beim Welt-Qualifikationsturnier im März dieses Jahres gingen Daniel Habesohn und Robert Gardos allerdings leer aus, somit bleibt das Turnier in Guimaraes zunächst die letzte Möglichkeit, um direkt an der Platte das Olympia-Ticket zu buchen.

Chance über die Weltrangliste

Nach Abschluss aller kontinentaler Qualifikationsturniere werden die verbleibenden freien Startplätze über die aktuelle Weltrangliste vergeben. In dieser ist der 24. Robert Gardos als derzeitige Nummer 3 aller noch nicht qualifizierten Spieler so gut platziert, dass er seinen Startplatz im Einzel von Tokio praktisch fix in der Tasche hat. „Vermutlich sieben Plätze werden nach dem derzeitigen Stand über die Weltrangliste vergeben, unter diesem Aspekt habe ich mich im Einvernehmen mit dem Verband dazu entschieden, auf die Teilnahme in Guimaraes zu verzichten. Darüber hinaus hatte ich in den letzten Wochen mit einigen kleinen Verletzungen zu kämpfen. Die sind zwar weitgehend ausgeheilt, aber an Fitness und Kraft muss ich noch einiges aufholen.“, begründete Österreichs Nummer eins sein Nicht-Antreten in Portugal.

Daniel Habesohn liegt derzeit auf Nummer sieben in diesem Ranking, für ihn kommt ein Startverzicht daher nicht in Frage: „Ich liege nach den derzeitigen Berechnungen auf der letzten Position, die ebenfalls für eine Olympia-Ticket über die Weltrangliste reichen würde. Da ist das Risiko durch das komplizierte Qualifikationssystem aber zu groß.“ Da neben Robert Gardos auch die beiden vor ihm liegenden Europäer Liam Pitchford und Vladimir Samsonov aus denselben Gründen verzichten, geht der 34-jährige Wiener in Portugal aber als Nummer eins der Setzliste ins Rennen.

Modus

Insgesamt werden in einem dreistufigen Turnier fünf Olympiatickets vergeben, wobei die ersten vier der Setzliste erst in Phase zwei einsteigen. Bei insgesamt 36 teilnehmenden Herren werden die restlichen 32 in der ersten Stufe in acht Vierergruppen gelost, im System Jeder-gegen-Jeden erreichen jeweils die Erst- und Zweitplatzierten die nächste Phase. In Stufe zwei werden die nunmehr 20 verbleibenden Spieler in einen 32er-K.O.-Raster mit zwölf Freilosen in Runde eins gelost, die beiden Finalisten sichern sich die ersten beiden Tickets nach Tokio. Auf die übrigen gebliebenen 18 Spieler warten in Phase drei drei weitere Startplätze. Wieder dürfen sich die Finalisten eines weiteren K.O.-Turniers auf Japan freuen, die beiden Verlierer der Halbfinale spielen in einem Bronze-Match um Ticket Nummer fünf. Der Verlierer dieses Matches sowie die Verlierer der Viertelfinale werden als Reservisten vorgemerkt.


Habesohn um Olympiaticket

19.04.2021 20:26

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