zum Inhaltsbereich springen.

zur Hauptnavigation springen.

zur Subnavigation springen.

zum Standort springen.

Link zur Startseite vom ÖTTV.

Webseite nach Text durchsuchen

ihr Standort auf der Webseite

Sie befinden sich hier: Home. Europa. Nationalteam Allgemeine Klasse. Individual-Europameisterschaften.

Bereich Infonavigation

Bereich Hauptnavigation

Spezialbereich National - International

Hauptbereich der Websiteinhalte

.

Individual-Europameisterschaften

zurück

Sofia Polcanova steht nach einer Schrecksekunde im Viertelfinale! Im Doppel sind die Medaillenträume von Gardos/Habesohn leider geplatzt, für Gardos war anschließend leider auch im Einzel Endstation ...

by Wolfgang Paulik
Presse ÖTTV

Sofia Polcanova nach Schrecksekunde weiter

3:2 in Sätzen und 5:6 aus der Sicht der Österreicherin lautet der Spielstand, als Polcanova bei einem Schritt in die Vorhand überknöchelte und unter Schmerzen zu Boden ging. Team-Masseur Adi war sofort zur Stelle, behandelt den Fuß in der Verletzungspause und gewährleistete so das Weiterspielen. Obwohl sichtlich gehandicapt, spielte sie die Partie zu Ende und rettete mit einem 11:9 den Einzug ins Viertelfinale. Zu Beginn egalisierte sie den 0:1-Rückstand durch ein flottes 11:1, musste nach der erstmaligen Führung aber mit 9:11 den Ausgleich zulassen. In Durchgang fünf brachte sie einen 4:0-Blitzstart ins Ziel, ehe sie am Ende trotz Beeinträchtigung die Partie für sich entscheiden konnte. Viertelfinalgegner ist noch heute (18:20 Uhr) die Ukrainerin Margaryta Pesotska, das Antreten ist nach der ersten Diagnose nicht in Gefahr.

Äußerst zufrieden zeigte sich ÖTTV-Sportdirektor Karl Jindrak: "Es gab einige Diskussionen vor der EM über das Antreten von Sofia Polcanova. Natürlich hätte ich sie auch gerne im Mixed mit Stefan Fegerl gesehen, aber ich denke die Entscheidung, nur das Einzel zu spielen war am Ende richtig. Sie agiert hier sehr fokussiert und konnte sich von Spiel zu Spiel steigern, das Mixed dazu wäre vermutlich zu viel gewesen nach ihrer langen Verletzungspause mit zwei Operationen."

Medaillentraum geplatzt

Nichts wurde es mit der fünften EM-Medaille für Österreichs Vorzeigedoppel Robert Gardos/Daniel Habesohn. Nach Gold 2012 und 2018 sowie Silber 2013 und 2015 ging man wie bei den Titelkämpfen 2016 heuer leer aus. Gegen die als Nummer drei gesetzten Adam Szudi/Nandor Ecseki gelang zwar mit 6:2 der bessere Start, die Ungarn kämpften sich aber Punkt für Punkt heran und gingen mit 11:9 in Führung. Auch Durchgang zwei lief bis zum Ende Kopf an Kopf, bei 8:10 konnten die Österreicher noch einen Satzball abwehren, ein neuerliches 11:9 brachte den Ungarn aber die Zweisatzführung. Mit diesem Vorsprung spielten sie im dritten Satz befreit und locker auf, zogen von Anfang an davon und sicherten sich mit 11:8 das Halbfinalticket.

Endstation war hingegen für Robert Gardos. Gegen den Jon Persson, wie Gardos in der französischen Liga unter Vertrag, gelang dem Österreicher zwar die Führung, ab Satz zwei dominierte der Schwede aber klar. Persson, der seine Topform bereits in Runde zwei durch ein überraschendes klares 4:1 über den Portugiesen Tiago Apolonia unter Beweis stellte, entwickelte sowohl mit seiner Vorhand als auch mit seiner Rückhand ungeheuren Druck. Gardos konnte über weite Strecken nur reagieren anstatt das Spiel zu gestalten und musste seinem Gegenüber nach fünf Sätzen zum verdienten Sieg gratulieren.

Herrendoppel
Viertelfinale
R.Gardos/D.Habesohn (5) - A.Szudi/N.Ecseki (HUN/3)   0:3 (-9,-9,-8)

Dameneinzel
Achtelfinale
Sofia Polcanova (1) - Andrea Toforovic (SRB)   4:2 (-11,1,10,-9,8,9)
Viertelfinale
Sofia Polcanova (1) - Maragryta Pesotska (UKR/7)

Herreneinzel
Achtelfinale
Robert Gardos (6) - Jon Persson (SWE/16)   1:4 (6,-7,-4,-8,-6)

Alle Spiele sind LIVE über den TV-Kanal der ETTU https://www.ettu.tv/en-int/page/home-ettu zu verfolgen.


Individual-Europameisterschaften

26.06.2021 07:50

zurück