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Team-EM 2014 - Pressekonferenz

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Der Österreichische Tischtennis Verband (ÖTTV) lud zahlreiche Medienvertreter in die Räumlichkeiten des Sponsors STRÖCK zu einem Pressegespräch betreffend die bevorstehenden TT-Europameisterschaften (24. bis 28. September 2014, Lissabon/POR).  

Erstmals in der Geschichte kommen bei einer Europameisterschaft ausschließlich Mannschaftsbewerbe zur Austragung, die Österreicher werden trotzdem alles daran setzen, die stolze Serie von sechzehn Kontinentalmeisterschaften in Folge mit mindestens einer Medaille fortzusetzen. Neben ÖTTV-Präsident Hans Friedinger und Generalsekretär Mag. Rudolf Sporrer waren mit Liu Yan Jun (Damen) und Jarek Kolodziejczyk (Herren) beide Bundestrainer vor Ort, weiters standen mit Liu Jia, Robert Gardos, Stefan Fegerl und Daniel Habesohn natürlich auch Aktive den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.

Ganz klar formulierte ÖTTV-Präsident Hans Friedinger die hochgesteckten Ziele: "Trotz der überaus schwierigen Auslosung kann das Ziel mit beiden Mannschaften nur eine Medaille sein." Besonders bei den Herren haderte er aber doch mit der ungewöhnlichen Auslosung: "Unsere Herren sind die Nummer drei in Europa, trotzdem haben wir mit Deutschland und Portugal die Nummer eins und zwei in der Vorgruppe. Hier wäre es seitens des Europäischen Verbandes an der Zeit, den Auslosungsmodus zu überdenken. So kommen sicher nur zwei der drei Topnationen ins Viertelfinale." Trotzdem versprühte er Optimismus: "Unsere Spieler haben sich gut vorbereitet, ich bin guter Dings, dass wir auch diese Aufgabe lösen können!" Etwas leichter schätzte er die Situation bei den Damen ein: "Wir haben zwar auch hier mit Deutschland den Titelverteidiger und großen Favoriten in der Gruppe, der für den Aufstieg unter die besten acht erforderliche zweite Gruppenplatz sollte aber zumindest machbar sein."

Die österreichische Damen-Nummer-eins Liu Jia sieht dem Turnier ebenfalls optimistisch entgegen. "Wir hatten noch nie so eine starke Mannschaft wie jetzt. Alles andere als eine Medaille wäre für mich eine Enttäuschung! Die Situation hat sich im Vergleich zu den Jahren davor sehr gebessert. Wir verfügen über vier Top-Spielerinnen, die alle in Form sind und entscheidende Spiele gewinnen können. Die Chancen stehen gut wie noch nie!"

Damen-Bundestrainer Liu Yan Jun sieht die Situation ähnlich: "Deutschland ist zwar zu favorisieren, aber gegen die härtesten Konkurrentinnen um Platz zwei Frankreich und Türkei sieht er seine Damen deutlich im Vorteil. Und auch gegen Deutschland ist das Spiel noch lange nicht verloren, konnte doch zum Beispiel Amelie Solja unlängst ganz klar gegen die Deutsche Nummer eins Han Ying gewinnen."

Herren-Bundestrainer Jarek Kolodziejczyk zeigte sich von der Auslosung ebenfalls wenig begeistert: "Seit meinem Antritt als Bundestrainer waren wir wirklich nicht vom Glück verfolgt! Bei der EM 2013 in Schwechat trafen wir gleich im ersten Spiel auf Deutschland, bei der Team-WM heuer in Japan mussten wir gleich zweimal gegen China spielen. Und jetzt haben wir mit Deutschland und Portugal die beiden stärksten Teams als Gruppengegner." Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: " Vielleicht bringe ich der Mannschaft einfach kein Glück!"

Einen ganz anderen, nicht minder entscheidenden Punkt brachte Robert Gardos ins Spiel: "Bei dieser EM wird ein ganz anderer Punkt eine wesentlich Rolle spielen, und zwar der neue Plastikball! Wir spielen in Lissabon mit einem gänzlich neuen Modell des Balles, hier wird man sehen, welche Spieler sich schneller darauf einstellen können. Wir bekamen für das ganze Herren-Team vor wenigen Tagen lediglich sechs Stück von diesem Modell zum Trainieren, da kann man sich nicht professionell vorbereiten. Schade, dass die Rahmenbedingungen so schlecht sind und die Ausrüster so wenig Bälle liefern können." Überspitzt formuliert fügte er hinzu: "Möglicherweise wird er Ball der größte Gegner sein!"

Daniel Habesohn
versucht sich trotzdem auf das Wesentliche zu fokussieren: "Die Bedingungen sind für alle gleich, wenn auch gleich schlecht. Wir müssen versuchen, die Probleme mit dem Ball auszublenden und an unsere guten Leistungen in den letzten Monaten denken. Dann können wir positive nach Vorne blicken." Obwohl der Wiener mit leichten Verletzungssorgen an den Start geht: "Ich laboriere seit einiger Zeit an einer Schleimbeutelentzündung im Oberschenkel. Die Verletzung war schon abgeklungen, nach dem Champions-League-Spiel gegen Chartres ist es leider wieder schlimmer geworden." Der EM-Start dürfet jedoch nicht in Gefahr sein.
 
Informationen zur EM

Insgesamt 43 Nationen werden in Portugals Hauptstadt Lissabon an den Start gehen, darunter 42 Herren- und 37 Damenteams. Zypern, Irland, Island, Jersey, Lettland und San Marino entsenden nur ein Herren-Team, Kosovo lediglich eine Damenauswahl. 36 Länder gehen in beiden Bewerben an den Start. Sechszehn Teams gehen in der ersten Kategorie, der Championship Division an den Start, weitere sechzehn Nationen in der Challenge Division. Alle restlichen Mannschaften bestreiten die dritte Kategorie, die Standard Division.

Robert Gardos & Co. wurden in die Gruppe A mit dem großen Goldfavoriten Deutschland und dem starken Gastgeber und Geheimfavoriten Portugal gelost, vierte Nation in dieser Horrorgruppe ist Ungarn. Nur die beiden Erstplatzierten der vier Gruppen erreichen die Runde der besten acht und spielen um die Medaillen. Auch die rot-weiß-roten Damen bekamen für die Gruppenphase in der Meo Arena mit Deutschland den als Nummer eins gesetzten Titelverteidiger zum Gegner. In den weiteren Spielen um den Einzug ins Viertelfinale steht man Frankreich und der Türkei gegenüber.
 
Kader Herren: Robert Gardos, Stefan Fegerl, Chen Weixing, Daniel Habesohn
Kader Damen: Liu Jia, Sofia Polcanova, Amelie Solja, Li Qiangbing

 

Auslosung Herren:

Gruppe A: Deutschland, Portugal, Österreich, Ungarn
Gruppe B: Griechenland, Frankreich, Spanien, Slowakei
Gruppe C: Weißrussland, Schweden, Italien, Polen
Gruppe D: Russland, Kroatien, Rumänien, Tschechien

Auslosung Damen:

Gruppe A: Deutschland, Österreich, Frankreich, Türkei
Gruppe B: Rumänien, Polen, Spanien, Portugal
Gruppe C: Russland, Ungarn, Luxemburg, Niederlande
Gruppe D: Tschechien, Weißrussland, Schweden, Ukraine
 
Die genaue Ansetzung der Spiele liegt leider noch nicht vor, wird aber natürlich ehestmöglich nachgereicht. Die Gruppenspiele stehen aber in jedem Fall am Mittwoch und Donnerstag (24./25. September) auf dem Programm.
 
Team-EM 2014 - Pressekonferenz

15.09.2014 14:53

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