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Graz sucht Tischtennis-Kaiser

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Das größte Tischtennisturnier, das Graz jemals gesehen hat, wurde eröffnet. Wir suchen den/die TischtenniskaiserIn von Graz – es zählen aber nicht Siege oder Niederlagen, sondern die Anzahl der Matches gegen unterschiedliche GegnerInnen.

In ganz Europa dreht sich alles derzeit um das runde Leder, die Fußball-EM gelangt in die heiße Phase. In Graz wird sich im Juli und August alles um einen kleinen weißen, orangen oder gelben Kunststoffball drehen: Die große Sommeraktion des Sportjahres, der/die TischtenniskaiserIn, soll die gesamte Stadt motivieren und nicht nur jene, die bereits regelmäßig Tischtennis spielen.

Das Erfolgsrezept des Bewerbes erklärt Sportstadtrat Kurt Hohensinner: „Gespielt werden kann fast überall: In jedem Grazer Bad, auf den Bezirkssportplätzen und auch in den meisten größeren Wohnanlagen stehen Tischtennistische. Außerdem haben viele im eigenen Garten einen Tisch. Man hat also relativ leicht Zugang zum Spielen und somit sprechen wir ein sehr breites Publikum an.“ Zudem werden in den ersten Juli-Tagen auf öffentlichen Plätzen eigene Let’s-Go-Tische aufgestellt, auf denen gespielt werden kann. Und was besonders wichtig ist: Es geht beim Tischtennis-Bewerb nicht um Siege oder Niederlagen, sondern einzig und allein um die Anzahl der Spiele. „Wer die meisten Partien gegen verschiedene Gegnerinnen und Gegner absolviert, krönt sich zur Kaiserin oder zum Kaiser. Somit geht es auch nicht um das größte Können, sondern um den größten Fleiß“, freut sich Hohensinner auf die Challenge, die vor allem auch zur Steigerung des Gemeinschaftsgefühls der GrazerInnen beitragen soll. Arbeitskollegen, Freunde, Nachbarn – jeder kann und soll herausgefordert werden.

Anmeldung über die Court-Culture-App

Die Teilnahme an der TischtenniskaiserIn-Challenge läuft in erster Linie über die Court-Culture-App. Einmal registriert und angemeldet kann man in der App die persönlichen Matches erstellen und so Punkte sammeln. Natürlich gibt es am Ende der Challenge auch attraktive Preise für die Kaiserin bzw. den Kaiser.

Ein Smartphone ist zwar von Vorteil, aber kein Muss, um teilnehmen zu können, wie Programmkoordinator Markus Pichler erklärt: „Wir bieten auch Spielpläne zum Runterladen auf der Homepage an. Hier trägt man dann einfach händisch seine GegnerInnen ein. Ist der Plan voll, schickt man ihn ans Sportamt. So kann also wirklich jede und jeder mitspielen, es gibt sozusagen keine Ausrede!“

Pichler verrät auch eine wichtige Tatsache: Je mehr Partien in der Stadt insgesamt gespielt werden, umso besser ist es – denn die GrazerInnen können sich Tischtennistische „erspielen“. „Bei 1.000 Partien gibt es den ersten Tischtennistisch für die Bevölkerung. Bei 5.000, 10.000, 15.000 und 20.000 Matches die weiteren Tische. Graz kann sich somit insgesamt fünf Tische für den öffentlichen Raum erspielen“, erklärt Pichler.

Alle Informationen zur großen Mitmach-Challenge gibt es auf der Homepage unter www.letsgograz.at/tischtenniskaiserin.

Ideengeber des einzigartigen Tischtennis-Bewerbs ist übrigens Attila Balaz vom USV Indigo Graz, seines Zeichens Trainer der erfolgreichen Nachwuchsspieler Mariia Lytvyn und Jonas Lichtenberg, die heuer im Mai bei den österreichischen Meisterschaften in der U-11-Klasse triumphierten: Lytvyn holte Gold im Einzel und mit Lichtenberg (Bronze im Einzel) auch Gold im Mannschaftsbewerb. Die beiden eröffneten heute gemeinsam mit Nagl und Hohensinner die TischtenniskaiserIn-Challenge. Graz hat also talentierte Tischtennisspieler – am Ende des Sommers hoffentlich auch viele neue Fans dieser schönen Sportart und vor allem eine Kaiserin und einen Kaiser…

Das Bild (Foto: Stadt Graz/Fischer) dürfen Sie honorarfrei verwenden, es zeigt Programmkoordinator Markus Pichler, Bürgermeister Siegfried Nagl, Attila Balaz, Mariia Lytvyn, Jonas Lichtenberg (alle USV Indigo Graz), Birgit Jungwirth (Krebshilfe Steiermark) und Stadtrat Kurt Hohensinner (v. l.).


Graz sucht Tischtennis-Kaiser

01.07.2021 16:18

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