Der Finaltag

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Am letzten Turniertag standen die Semifinale in den Einzelbewerben und alle Endspiele auf dem Programm ... 

Aktualisiert Sonntag, 19.05 Uhr

Herren-Doppel:

Finale:
Daniel Habesohn/Robert Gardos (AUT) - Tan Ruiwu/Wang Zeng Yi (CRO/POL)   1:4 (-6,-11,8,-8,-8)

Damen-Doppel:

Im Damendoppel kürten sich Petrissa Solja/Sabine Winter in einem rein deutschen Endspiel gegen Shan Xiaona/Zhenqi Barthel mit 4:2 zum Europameister. Nach 0:2-Rückstand kam die deutlich jüngere Paarung - Solja ist gerade erst 19, Winter feierte Ende September ihren 21. Geburtstag - immer besser ins Spiel. Mit dem im Summe variantenreicheren Spiel holten sie die nächsten vier Sätze zum Titelgewinn.

Finale:
Petrissa Solja/Sabine Winter (GER) - Shan Xiaona/Zhenqi Barthel (GER)   4:2 (-10,-9,4,10,9,6)

Herren-Einzel:

Klubinternes Finale klare Angelegenheit

Im Teambewerb musste sich Weißrusslands Vladimir Samsonov nach 2:0-Führung noch geschlagen geben, im Halbfinale der Herren ließ er sich von den Defensivkünsten des Griechen Panagiotis Gionis kein weiteres Mal überraschen. Mit 4:2 erreichte der Weißrusse  Sonntag Vormittag sein insgesamt sechsten EM-Finale im Einzel, dreimal (1998, 2003, 2005) konnte er dabei den Titel holen. Zuletzt musste er sich viermal in Folge schon im Viertelfinale geschlagen geben, 2007 und 2008 setzte es Finalniederlagen gegen Timo Boll. Im zweiten Semifinale kam es zu einem rein deutschen Duell. Dimitrij Ovtcharov traf auf Bastian Steger, mit dem Bayern hatte der als Nummer eins gesetzte "Dima" schon des Öfteren große Probleme: zweimal in Folge musste er sich im Finale der Deutschen Meisterschaften geschlagen geben. Diesmal wurde er aber beim 4:2 seiner Favoritenrolle gerecht, um EM-Gold standen sich damit zwei Akteure des regierenden Champions-League-Siegers Gazprom Orenburg (Russland) gegenüber.

Und hier zeigte Ovtcharov vom ersten Ball an, dass er bis unter die Haarspitzen motiviert und perfekt auf diesen Tag vorbereitet war. Von Beginn an setzten er sein 37-jähriges Gegenüber mit druckvollen Schlägen unter Druck und  ließ sich auch von einer knappen Situation Ende des dritten Satzes nicht aus der Ruhe bringen. Von 1:7 kam Samsonov auf 10:8, der Satz ging aber noch mit 12:10 an den Deutschen. Durchgang vier war mit 11:8 nur noch Formsache.  

Semifinale:
Dimitrij Ovtcharov (GER) - Bastian Steger (GER)   4:2 (-7,9,8,7,-7,8)
Vladimir Samsonov (BLR) - Panagiotis Gionis (GRE)   4:2 (4,9,-10,8,-7,8)

Finale:
Dimitrij Ovtcharov (GER) - Vladimir Samsonov (BLR)   4:0 (4,7,10,8) 

Damen-Einzel:

In einem rein deutschen Halbfinale konnte sich Penholder-Spielerin Shan Xiaona gegen ihre Landsfrau, Abwehrspielerin Han Ying, in fünf Sätzen durchsetzen. Das Spiel war geprägt von taktischen Überlegungen und erinnerte weitgehend an Tischtennis-Schach. Beide versuchten ihr Gegenüber durch kluge Spielzüge aus der Reserve zu locken, die Angriffsspielerin hat diesmal das bessere Ende für sich. Im zweiten Semifinale setzte sich Schwedens Li Fen gegen die Potugiesin Fu Yu mit 4:2 durch.

Ging der Titel im Herren-Einzel an den groß aufspielenden Deutschen Dimitrij Ovtcharov, mussten sich unser Nachbarn im Damen-Einzel mit Silber begnügen. Die für Schweden antretende Li Fin behielt gegen die Deutsch Shan Xiaona im Duell zweier 30-jähriger in sechs Sätzen mit 4:2 die Oberhand. Nach dem verlorenem Doppelfinale von Gardos/Habesohn zumindest ein Titel mit Österreichbezug: die Schwedin steht bei österreichischen Verein SVS Ströck unter Vertrag.

Semifinale:
Shan Xiaona (GER) - Han Ying (GER)   4:1 (10,5,8,-7,6)
Li Fen (SWE) - Fu Yu (POR)   4:2 (9,8,8,-9,-7,5)

Finale:
Shan Xiaona (GER) -  Li Fen (SWE)     4:2 (-9,4,5,-10,9,6)


 

 

 

 


Der Finaltag

13.10.2013 11:56

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